Für Neugierige
13.10.2010
No smoking!
Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat den sechs rauchenden Ministern seines Kabinetts den Griff zur Zigarette verboten. "Sie gehen mit gutem Beispiel voran und geben das Rauchen auf", sagte der Ex- Kremlchef am Dienstag. Leidtragender dürfte vor allem Außenminister Sergej Lawrow sein, der als Kettenraucher gilt. In seiner Zeit als Russlands UN- Botschafter legte sich Lawrow sogar mit dem damaligen Generalsekretär Kofi Annan an, der im UN-Gebäude ein Rauchverbot verhängt hatte. Hintergrund von Putins Anweisung seien schärfere Gesetze, wie die Agentur Interfax meldete. Demnach soll Rauchen an öffentlichen Orten in Russland von 2015 an verboten sein.
06.04.2010
1. Strategie Cup an der HSF Köln
Externe Jury des 1. Strategie Cup an der HSF Köln kürt Hamburger, Kölner und Münchner Wettbewerbsteams zu Siegern in den Kategorien „Strategie und Innovation“ sowie „Präsentation“
Ein tosender Schlussapplaus füllt am Abend des 26. März 2010 die Reihen des Atriums der Kölner Gastgeberhochschule: „Die Teams haben sich sehr gut geschlagen und ihre Leistungen vom Zwischencheck bis zur heutigen Abschlusspräsentation noch merklich steigern können“, resümiert der Juryvorsitzende Dipl.-Ing. Stephan Schneider (Senior Referent Vodafone Enterprise Sales) die Wettbewerbspremiere. „Für uns steht fest, dass wir einzelne der hier entwickelten Projektideen zur barrierefreien Datenübertragung auch in der Praxis erproben werden. Dazu meine Anerkennung und die herzlichsten Glückwünsche.“ Auch Prof. Dr. Pradel, Vizepräsident und Geschäftsführer der HSF, würdigt den erfolgreichen Wettbewerbsauftakt als sicheren Garanten für eine Akzentuierung der bundesweiten Wettbewerbslandschaft und die noch engere Verzahnung von Hochschularbeit und Praxis an der HSF: „Das hohe Niveau aller hier präsentierten Projekte – das wir nicht zuletzt auch dem professionellen Coaching ihrer engagierten Mentoren zu verdanken haben – macht Lust auf mehr. Wir werden den Strategie Cup in den kommenden Semestern fortführen und zu einem Kernprojekt unserer standortübergreifenden Praxiskooperationen werden lassen.“
Jurymitglieder des 1. Strategie Cup der HSF:
Dipl.-Ing. Stephan Schneider,
Senior Referent Vodafone Enterprise Sales,
Tatijana Kulas, CSR & Stiftungen Vodafone,
Freddie Geier, Consultant,
Jörg Peter Matthes,CEO Succidia AG, GF 4t Matthes & Traut Werbeagentur
Dr. Matthias Mehrtens, CIO Stadtwerke Düsseldorf
Weitere Informationen: jft- werbeprojekte@t- online.de - Jörg Troester
Ein tosender Schlussapplaus füllt am Abend des 26. März 2010 die Reihen des Atriums der Kölner Gastgeberhochschule: „Die Teams haben sich sehr gut geschlagen und ihre Leistungen vom Zwischencheck bis zur heutigen Abschlusspräsentation noch merklich steigern können“, resümiert der Juryvorsitzende Dipl.-Ing. Stephan Schneider (Senior Referent Vodafone Enterprise Sales) die Wettbewerbspremiere. „Für uns steht fest, dass wir einzelne der hier entwickelten Projektideen zur barrierefreien Datenübertragung auch in der Praxis erproben werden. Dazu meine Anerkennung und die herzlichsten Glückwünsche.“ Auch Prof. Dr. Pradel, Vizepräsident und Geschäftsführer der HSF, würdigt den erfolgreichen Wettbewerbsauftakt als sicheren Garanten für eine Akzentuierung der bundesweiten Wettbewerbslandschaft und die noch engere Verzahnung von Hochschularbeit und Praxis an der HSF: „Das hohe Niveau aller hier präsentierten Projekte – das wir nicht zuletzt auch dem professionellen Coaching ihrer engagierten Mentoren zu verdanken haben – macht Lust auf mehr. Wir werden den Strategie Cup in den kommenden Semestern fortführen und zu einem Kernprojekt unserer standortübergreifenden Praxiskooperationen werden lassen.“
Jurymitglieder des 1. Strategie Cup der HSF:
Dipl.-Ing. Stephan Schneider,
Senior Referent Vodafone Enterprise Sales,
Tatijana Kulas, CSR & Stiftungen Vodafone,
Freddie Geier, Consultant,
Jörg Peter Matthes,CEO Succidia AG, GF 4t Matthes & Traut Werbeagentur
Dr. Matthias Mehrtens, CIO Stadtwerke Düsseldorf
Weitere Informationen: jft-
16.12.2009
Steuer Paradies
Die Abschaffung der Sektsteuer wäre immerhin ein erstes Signal an die Bürgerinnen und Bürger, dass der Staat auch seine Finanzierung kritisch hinterfragt und bereit ist, auf steuerliche Anachronismen zu verzichten." - So ein Liberaler im Bundestag in Berlin und man kann ihm nicht widersprechen. Die Abschaffung des Solidaritätszuschlages wäre auch ein Signal. Den haben wir ja erst seit ein paar wenigen Jahren und manche konnten seine Einführung sogar verstehen.
Die Solidarität nimmt aber ab. Wir reden hier über mehr als 10 Milliarden. Wenn wir heute noch Schaumweinsteuer bezahlen, dann nicht, weil es noch ernsthafte Aktivitäten gibt, dem Kaiser, dem deutschen, nicht Beckenbauer, die Flotte zu finanzieren. Denn das war der offizielle Grund. Das weiss natürlich kaum noch jemand - doch immerhin hat der Staat hundert Jahre lang diese zusätzliche Quelle sprudeln lassen.
Das ist es natürlich nicht allein. Es gibt eine Biersteuer und die begleitet den deutschen Mann schon sehr lange - doch ohne ihm die Lust am Schluck zu nehmen. Bereits im 15. Jahrhundert – das ist der Broschüre „Unsere Steuern“ zu entnehmen – haben sich die Landesfürsten der Biersteuer bemächtigt. Landesfürsten gibt es bekanntlich heute noch. Von jedem Zehn- Liter- Partyfass Kölsch im Verkaufswert von 18 Euro kassiert das Finanzamt 3,43 Euro Bier- und Mehrwertsteuer. So hat es der Focus berechnet. Das ist im Vergleich zu anderen Ländern zwar bescheiden.
Er lässt aber unerwähnt, das der Ausgleich durch den Verbrauch gut ausgeglichen wird. Biersteuer bringt immerhin
777 Millionen Euro.
So hat es der Staat schon immer gut verstanden "seine" Bürger auszunehmen. Das muss er auch, um dann wiederum als Wohltaten des Staates einen Teil des Geraubten wieder zu verteilen. - In der Bevölkerung sind viele besorgt über den Verbrauch von Alkopops. Das sagen bei passender Gelegenheit die Politiker auch. Eine Steuer erheben sie trotzdem.
10 Millionen, die allerdings sicher nicht reichen, die Kosten in der Verwaltung zu decken. Das Vergnügen wird sowieso besteuert - 223 Millionen und die Hunde der Republik erbringen immerhin 234 Millionen. Da kann Fiffi auch mal in den Rinnstein pinkeln. 14.3 Milliarden bringt die Tabaksteuer. Wenn dann mal wirklich keiner mehr raucht, ist das ganz schön belastend für den Etat.
So hat die hohe Politik auch grosse Aufgaben zu lösen. Da ist Nachdenken angesagt und manches Schnäpschen
in der Pause wirkt unterstützend. Die Brandweinsteuer bringt über 2 Milliarden - unklar, ob sie dann als Medizin, Vergnügen oder Laster eingestuft wird. Wussten Sie, dass auch Ihre Versicherungen gutes für Vater Staat einbringen?
Die Versicherungsteuer ist eine Verkehrsteuer, die alle Prämien- oder Beitragszahlungen aus sämtlichen Versicherungsverträgen besteuert. Ausgenommen von der Steuerpflicht sind unter anderen Ausnahmen die "Kleinen Viehversicherungen" und alle Beiträge und Prämien aus allen Versicherungsverträgen, sofern diese mit ausländischen Botschaften oder deren Angehörigen einschließlich Konsularvertreter geschlossen sind. Die armen Diplomaten. Wären sie dabei, könnten 9 Milliarden fliessen. Kein schlechtes Geschäft.
Der wissbegierige Bürger erkennt sofort, es ist eigentlich ganz egal wie die Titel heissen und ob es Sinn macht, rechtmässig ist und wer das beurteilt - die Hauptsache ist, dass die Kasse stimmt. Und in soweit hat der verhinderte
CDU Experte recht. Es passt auf einen Bierdeckel, wenn man den ganzen Unsinn unter einem Begriff knackig zusammen fasst. Und das bringt dann sicher auch noch ein paar Milliarden durch Einsparungen in der Verwaltung.
Die Leute müssen dann alle gehn, so wie bei Opel - doch diese Kosten deckt man dann aus einem anderen Etat.
Die Solidarität nimmt aber ab. Wir reden hier über mehr als 10 Milliarden. Wenn wir heute noch Schaumweinsteuer bezahlen, dann nicht, weil es noch ernsthafte Aktivitäten gibt, dem Kaiser, dem deutschen, nicht Beckenbauer, die Flotte zu finanzieren. Denn das war der offizielle Grund. Das weiss natürlich kaum noch jemand - doch immerhin hat der Staat hundert Jahre lang diese zusätzliche Quelle sprudeln lassen.
Das ist es natürlich nicht allein. Es gibt eine Biersteuer und die begleitet den deutschen Mann schon sehr lange - doch ohne ihm die Lust am Schluck zu nehmen. Bereits im 15. Jahrhundert – das ist der Broschüre „Unsere Steuern“ zu entnehmen – haben sich die Landesfürsten der Biersteuer bemächtigt. Landesfürsten gibt es bekanntlich heute noch. Von jedem Zehn-
Er lässt aber unerwähnt, das der Ausgleich durch den Verbrauch gut ausgeglichen wird. Biersteuer bringt immerhin
777 Millionen Euro.
So hat es der Staat schon immer gut verstanden "seine" Bürger auszunehmen. Das muss er auch, um dann wiederum als Wohltaten des Staates einen Teil des Geraubten wieder zu verteilen. - In der Bevölkerung sind viele besorgt über den Verbrauch von Alkopops. Das sagen bei passender Gelegenheit die Politiker auch. Eine Steuer erheben sie trotzdem.
10 Millionen, die allerdings sicher nicht reichen, die Kosten in der Verwaltung zu decken. Das Vergnügen wird sowieso besteuert - 223 Millionen und die Hunde der Republik erbringen immerhin 234 Millionen. Da kann Fiffi auch mal in den Rinnstein pinkeln. 14.3 Milliarden bringt die Tabaksteuer. Wenn dann mal wirklich keiner mehr raucht, ist das ganz schön belastend für den Etat.
So hat die hohe Politik auch grosse Aufgaben zu lösen. Da ist Nachdenken angesagt und manches Schnäpschen
in der Pause wirkt unterstützend. Die Brandweinsteuer bringt über 2 Milliarden - unklar, ob sie dann als Medizin, Vergnügen oder Laster eingestuft wird. Wussten Sie, dass auch Ihre Versicherungen gutes für Vater Staat einbringen?
Die Versicherungsteuer ist eine Verkehrsteuer, die alle Prämien- oder Beitragszahlungen aus sämtlichen Versicherungsverträgen besteuert. Ausgenommen von der Steuerpflicht sind unter anderen Ausnahmen die "Kleinen Viehversicherungen" und alle Beiträge und Prämien aus allen Versicherungsverträgen, sofern diese mit ausländischen Botschaften oder deren Angehörigen einschließlich Konsularvertreter geschlossen sind. Die armen Diplomaten. Wären sie dabei, könnten 9 Milliarden fliessen. Kein schlechtes Geschäft.
Der wissbegierige Bürger erkennt sofort, es ist eigentlich ganz egal wie die Titel heissen und ob es Sinn macht, rechtmässig ist und wer das beurteilt - die Hauptsache ist, dass die Kasse stimmt. Und in soweit hat der verhinderte
CDU Experte recht. Es passt auf einen Bierdeckel, wenn man den ganzen Unsinn unter einem Begriff knackig zusammen fasst. Und das bringt dann sicher auch noch ein paar Milliarden durch Einsparungen in der Verwaltung.
Die Leute müssen dann alle gehn, so wie bei Opel - doch diese Kosten deckt man dann aus einem anderen Etat.
16.10.2009
Huren und andere Wesen
Diese Gedanken vagabundieren seit Tagen durch meinen Kopf und ich denke das Eine oder der andere Ansatz wird auch Sie, oder Sie beschäftigen? – Da ist die Wahl vorbei und ich dachte – endlich, denn die ständige Erinnerung in den Medien, dass wir uns in einem Wahlkampf befinden, dass wir hingehen sollen und wie wichtig das ist, hat genervt. Nicht, dass ich mich gesehnt hätte nach den Attacken früherer Kampagnen, wo kein Gürtel so tief sitzen konnte, dass man nicht noch deutlich tiefer schlagen konnte. Aber ein Kampf war es nicht und wie es ausgeht, das wusste auch schon jeder, zumindest tagten die Politiker schon und suchten nach Lösungen, lange bevor zu zählen angefangen wurde.
Jetzt bleibt es bei der Alten, pardon, und neu bekommen wir Herrn Westerwelle und seine forschen jungen Liberalen.
Er hat als prädestinierter Außenminister Journalisten erst einmal deutlich gemacht – in diesem unserem Land wird in Deutsch gefragt. Basta. Vielleicht kann er nicht so gut Englisch, doch sicher braucht er einen Schnellkurs in Diplomatie. Ganz anders reagiert da die Kanzlerin, denn wie immer hält sie sich raus. Sie gewinnt die Wahl und spricht nicht darüber – das ist mal was Neues, doch lässt es hoffen?
Über die SPD hoffnungsvoll zu reden fällt schwer, denn was man auch sagt, es kling negativ. Da zerbröselt eine Partei, weil sie sich auf eine längst in großen Teilen abgewanderte Klientel stützt. Die sind mittlerweile satt geworden, bürgerlich orientiert und mit Machern, die was können, konnten die noch nie. Brand, Schmidt und Schröder lassen aus der Ferne grüssen. Jetzt holt man sich den Gabriel und ich hörte, er liebt den Luxus im Leben. Ich finde das sympathisch – sehr gefährlich ist das aber in diesen Kreisen ... Welche das genau sind, ist allerdings nicht mehr so klar. Die Wanderwege der immer kleiner werdenden Wählerwilligen sind scheinbar nicht leicht zu planen.
Wählen die noch wahlwilligen dann mehrheitlich dieses linke Rot, dann ist das im Westen nicht akzeptabel. Demokratie mal hin oder her. Rot und Rot ist nur in den Ländern geduldet, wo es anders nicht langt - aus Sicht der SPD. Für den Bund wird das gleiche Muster noch heftig bestritten. Diese Schwüre werden auch nicht besser, wenn ein Matschie zur Überraschung aller und zum Ärger vieler, plötzlich mit Schwarz koaliert. Warum? Kann man in dieser Koalition besser mauscheln, weil man näher am Geld sitzt? Die Wähler wollten eigentlich doch andere Mehrheiten – oder ist das nicht mehr so wichtig?
Trotzdem wird in unserer Demokratie das Volk alle vier Jahre heftig umworben. Das dauert einige Wochen, da fühlt sich Lieschen Müller dann bedeutend. In den folgenden Jahren fällt es dann leichter, sich durch stetige Attacken geduldig weiter ausbeuten zu lassen. Trotz der Schwüre im September, die Steuern würden runter gehen – ich bin sicher – auf direktem oder indirektem Weg – gehen sie natürlich wieder rauf. Denn außer uns, den Steuerzahlern, gibt es keine Einnahmequellen. Es sei denn die Banken, die dem Bund jetzt peu a peu gehören, können ihre Schulden abtragen und vielleicht sogar Gewinne ausweisen – wo immer die dann hingebucht werden. Wir werden die Maßlosigkeit bezahlen müssen und je mehr der Staat durch immer engere Vernetzung unserer Daten erfährt, umso leichter, schneller und intensiver wird er uns zur Kasse bitten. Und diese Bitten kann man auch nicht abschlagen. Es sei denn, man schafft
Geld und Familie in freundliche Ausland.
Und Daten lassen sich nun mal perfekt vernetzen. Es geht um Terror, oder Gesundheit, Religionszugehörigkeit,
Daten in Flensburg, in Karlsruhe, in Wiesbaden und wo sonst noch eifrig und zentral gesammelt wird. Die wissen alles. Big brother is allways watching you. - Der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes rät dem Staat in diesem Punkt zur Mäßigung. Dem Mann sei Dank – doch die ungeahnten Möglichkeiten, die noch nicht ausgeschöpften Chancen, werden ihn locker überleben. Die Bouffier und Schäuffele dieser Welt vermehren sich rasant.
Ich will ja nicht meckern. Nicht nur. Ich lebe gern in diesem Land und zahle meine Steuern und sollte mich beim
Fahren anschnallen und weiß auch, dass Nichtrauchen gesünder ist als meine geliebten Havannas. Noch darf ich ungestraft Rotwein trinken – das ändert sich sicher auch noch. Eine kleine zusätzliche Alkoholsteuer – aus Gründen
der Gesundheit – könnte ein guter Anfang sein. Eines scheint mir sicher - der Staat, die Leute, die ihn machen, diese Politiker, sie haben heute weniger Format. Das gleichen sie aus, wenigstens versuchen sie es, durch mehr Präsenz im Fernsehen. Sie haben weniger Hemmungen wochenlang zu lügen und dann genau das Gegenteil zu tun. Sie tun es mit jedem, der ihre Interessen unterstützt. Sie handeln in dem Wissen, dass niemand sie bestrafen kann. Gemeinsam mit den anderen „Großen“ dieser Welt spielen sie ihr Monopoly. Die Handlungszeiten sind begrenzt, denn die Verträge laufen vielleicht schon nach ein paar Jahren aus. Man muss sich also ranhalten. Das Volk, also Sie und ich sind deutlich länger dran. Wir zahlen bis wir sterben. Das ist für das System allerdings auch kein Drama, denn wir sind ein nachwachsender Rohstoff. Und dieses Thema ist zur Zeit sehr angesagt.
Und dass ich zum Schluss ein anderes Thema unseres Landes nicht vergesse – TITANIC wurde 30 –
ich gratuliere nachträglich und herzlich.
Jetzt bleibt es bei der Alten, pardon, und neu bekommen wir Herrn Westerwelle und seine forschen jungen Liberalen.
Er hat als prädestinierter Außenminister Journalisten erst einmal deutlich gemacht – in diesem unserem Land wird in Deutsch gefragt. Basta. Vielleicht kann er nicht so gut Englisch, doch sicher braucht er einen Schnellkurs in Diplomatie. Ganz anders reagiert da die Kanzlerin, denn wie immer hält sie sich raus. Sie gewinnt die Wahl und spricht nicht darüber – das ist mal was Neues, doch lässt es hoffen?
Über die SPD hoffnungsvoll zu reden fällt schwer, denn was man auch sagt, es kling negativ. Da zerbröselt eine Partei, weil sie sich auf eine längst in großen Teilen abgewanderte Klientel stützt. Die sind mittlerweile satt geworden, bürgerlich orientiert und mit Machern, die was können, konnten die noch nie. Brand, Schmidt und Schröder lassen aus der Ferne grüssen. Jetzt holt man sich den Gabriel und ich hörte, er liebt den Luxus im Leben. Ich finde das sympathisch – sehr gefährlich ist das aber in diesen Kreisen ... Welche das genau sind, ist allerdings nicht mehr so klar. Die Wanderwege der immer kleiner werdenden Wählerwilligen sind scheinbar nicht leicht zu planen.
Wählen die noch wahlwilligen dann mehrheitlich dieses linke Rot, dann ist das im Westen nicht akzeptabel. Demokratie mal hin oder her. Rot und Rot ist nur in den Ländern geduldet, wo es anders nicht langt - aus Sicht der SPD. Für den Bund wird das gleiche Muster noch heftig bestritten. Diese Schwüre werden auch nicht besser, wenn ein Matschie zur Überraschung aller und zum Ärger vieler, plötzlich mit Schwarz koaliert. Warum? Kann man in dieser Koalition besser mauscheln, weil man näher am Geld sitzt? Die Wähler wollten eigentlich doch andere Mehrheiten – oder ist das nicht mehr so wichtig?
Trotzdem wird in unserer Demokratie das Volk alle vier Jahre heftig umworben. Das dauert einige Wochen, da fühlt sich Lieschen Müller dann bedeutend. In den folgenden Jahren fällt es dann leichter, sich durch stetige Attacken geduldig weiter ausbeuten zu lassen. Trotz der Schwüre im September, die Steuern würden runter gehen – ich bin sicher – auf direktem oder indirektem Weg – gehen sie natürlich wieder rauf. Denn außer uns, den Steuerzahlern, gibt es keine Einnahmequellen. Es sei denn die Banken, die dem Bund jetzt peu a peu gehören, können ihre Schulden abtragen und vielleicht sogar Gewinne ausweisen – wo immer die dann hingebucht werden. Wir werden die Maßlosigkeit bezahlen müssen und je mehr der Staat durch immer engere Vernetzung unserer Daten erfährt, umso leichter, schneller und intensiver wird er uns zur Kasse bitten. Und diese Bitten kann man auch nicht abschlagen. Es sei denn, man schafft
Geld und Familie in freundliche Ausland.
Und Daten lassen sich nun mal perfekt vernetzen. Es geht um Terror, oder Gesundheit, Religionszugehörigkeit,
Daten in Flensburg, in Karlsruhe, in Wiesbaden und wo sonst noch eifrig und zentral gesammelt wird. Die wissen alles. Big brother is allways watching you. - Der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes rät dem Staat in diesem Punkt zur Mäßigung. Dem Mann sei Dank – doch die ungeahnten Möglichkeiten, die noch nicht ausgeschöpften Chancen, werden ihn locker überleben. Die Bouffier und Schäuffele dieser Welt vermehren sich rasant.
Ich will ja nicht meckern. Nicht nur. Ich lebe gern in diesem Land und zahle meine Steuern und sollte mich beim
Fahren anschnallen und weiß auch, dass Nichtrauchen gesünder ist als meine geliebten Havannas. Noch darf ich ungestraft Rotwein trinken – das ändert sich sicher auch noch. Eine kleine zusätzliche Alkoholsteuer – aus Gründen
der Gesundheit – könnte ein guter Anfang sein. Eines scheint mir sicher - der Staat, die Leute, die ihn machen, diese Politiker, sie haben heute weniger Format. Das gleichen sie aus, wenigstens versuchen sie es, durch mehr Präsenz im Fernsehen. Sie haben weniger Hemmungen wochenlang zu lügen und dann genau das Gegenteil zu tun. Sie tun es mit jedem, der ihre Interessen unterstützt. Sie handeln in dem Wissen, dass niemand sie bestrafen kann. Gemeinsam mit den anderen „Großen“ dieser Welt spielen sie ihr Monopoly. Die Handlungszeiten sind begrenzt, denn die Verträge laufen vielleicht schon nach ein paar Jahren aus. Man muss sich also ranhalten. Das Volk, also Sie und ich sind deutlich länger dran. Wir zahlen bis wir sterben. Das ist für das System allerdings auch kein Drama, denn wir sind ein nachwachsender Rohstoff. Und dieses Thema ist zur Zeit sehr angesagt.
Und dass ich zum Schluss ein anderes Thema unseres Landes nicht vergesse – TITANIC wurde 30 –
ich gratuliere nachträglich und herzlich.
13.10.2009
Hermann auf der Fachpack
Wir begrüßen einen neuen Kollegen in unserer Agentur. Hermann. Genauer gesagt kommt er aus unserer Agentur,
denn er wurde hier geboren für verschiedene Projekte ganz kurzfristig entwickelt und zu bemerkenswerter Größe gebracht.
Unser neuer Kunde Rixius aus Mannheim - die Spezialisten für Flaschen und alles, was man damit machen kann.
Wenn Sie also Flaschen brauchen, rufen Sie bei Rixius an - wenn Sie eine neue Idee für Ihre Werbung brauchen,
dann melden Sie sich am besten bei uns.
denn er wurde hier geboren für verschiedene Projekte ganz kurzfristig entwickelt und zu bemerkenswerter Größe gebracht.
Unser neuer Kunde Rixius aus Mannheim - die Spezialisten für Flaschen und alles, was man damit machen kann.
Wenn Sie also Flaschen brauchen, rufen Sie bei Rixius an - wenn Sie eine neue Idee für Ihre Werbung brauchen,
dann melden Sie sich am besten bei uns.
28.05.2009
Management & Kommunikation
"Management ist nichts anderes, als die Kunst, andere Menschen zu motivieren. Und die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation." Das hat Lee Iacocca, legendärer Chrysler- Chef und eine der schillerndsten Figuren der amerikanischen Business- Welt, einmal gesagt und dies zu einer Zeit, als die Autowelt noch völlig unan-
greifbar schien. "Schmeißt die Penner raus", soll er über die Bush- Regierungsmannschaft gesagt haben - leider hat niemand auf ihn gehört und wir nun haben den Opel- Salat.
Dabei hatte alles einmal so gut begonnen. Die Erfindung der Schrift vor über 5000 Jahren machte es im Alten Ägypten möglich, Botschaften auf geeigneten Unterlagen festzuhalten. Die konnte man dann transportieren und andere haben es entziffert. Kommunikation. Tontafelbriefe, Papyrusrollen mit Fakten und Fiktionen der eitlen Pharaonen, Pergament und Federkiel waren die Mittel der Wahl und Möglichkeiten. Es folgte die Stahlfeder und dann später Gabriele, die Schreib-
maschine der Nation, mit der informiert und motiviert wurde. Wir, die Klugen von heute, haben dann die elektronischen Wege der Kommunikation erfunden. Deshalb sind unsere Papierkörbe noch immer so voll.
In der Kommunikation dreht sich noch immer vieles um Papier - so auch bei uns in der Agentur. Rückständig?
Nein, denn nur Papier lässt sich leicht transportieren und kann überall benutzt werden, man kann es riechen, streicheln und ganz leicht mal eben rüber schieben. Auf dem Tisch und auch darunter ... Man kann es wunderbar bedrucken. Man kann es veredeln, in sehr verschiedene Formate schneiden. Ein geniales Medium für die Kommunikation.
Bei uns dreht sich alles um den Menschen und sein Verhalten. Das ändert man auch nicht, indem man ihn möglichst oft mit der gleichen Botschaft bombardiert. Kreativität ist die richtige Pille. Der Mensch ist anspruchsvoll - meist - denn Sie sind es ja auch, nicht wahr? Deshalb ist Kommunikation auch eine sensible Kunst. Wie sage ich es meiner Zielgruppe? Laut, lustig, anspruchsvoll, dramatisch, zurückhaltend, intellektuell, hell oder dunkel, schwarz auf weiß oder mit beson-
deren Farben? Viel Text oder einfach nur "WOW"? Es muss halt passen. Yes we can.
Zurzeit arbeiten wir für einige Unternehmen. Große und auch noch kleine. Alles ist individuell, hat das typische CI -
aber nicht als Fessel, sondern als Werkzeug, um zu überzeugen. Wichtig sind die Menschen - nicht die Regeln.
Bei uns entstehen auch 6 Zeitschriften aus dem Succidia Verlag. Forschung, Sport, Medizin, Energie und die Gesundheit der Tiere sind die großen Themen. Jede hat ihren unverwechselbaren Charakter in Format, Sprache, Layout. Wir haben die Leser- Zielgruppen analysiert, den Wettbewerb, die bisherige Kommunikation im Markt. Jetzt kennen wir uns aus und werden alle Titel an die Spitze bringen. Gemeinsam mit den Menschen im Verlag, denn die sind unsere Zielpersonen. Und das geht nur mit guter Kommunikation. Wir managen das.
greifbar schien. "Schmeißt die Penner raus", soll er über die Bush-
Dabei hatte alles einmal so gut begonnen. Die Erfindung der Schrift vor über 5000 Jahren machte es im Alten Ägypten möglich, Botschaften auf geeigneten Unterlagen festzuhalten. Die konnte man dann transportieren und andere haben es entziffert. Kommunikation. Tontafelbriefe, Papyrusrollen mit Fakten und Fiktionen der eitlen Pharaonen, Pergament und Federkiel waren die Mittel der Wahl und Möglichkeiten. Es folgte die Stahlfeder und dann später Gabriele, die Schreib-
maschine der Nation, mit der informiert und motiviert wurde. Wir, die Klugen von heute, haben dann die elektronischen Wege der Kommunikation erfunden. Deshalb sind unsere Papierkörbe noch immer so voll.
In der Kommunikation dreht sich noch immer vieles um Papier - so auch bei uns in der Agentur. Rückständig?
Nein, denn nur Papier lässt sich leicht transportieren und kann überall benutzt werden, man kann es riechen, streicheln und ganz leicht mal eben rüber schieben. Auf dem Tisch und auch darunter ... Man kann es wunderbar bedrucken. Man kann es veredeln, in sehr verschiedene Formate schneiden. Ein geniales Medium für die Kommunikation.
Bei uns dreht sich alles um den Menschen und sein Verhalten. Das ändert man auch nicht, indem man ihn möglichst oft mit der gleichen Botschaft bombardiert. Kreativität ist die richtige Pille. Der Mensch ist anspruchsvoll - meist - denn Sie sind es ja auch, nicht wahr? Deshalb ist Kommunikation auch eine sensible Kunst. Wie sage ich es meiner Zielgruppe? Laut, lustig, anspruchsvoll, dramatisch, zurückhaltend, intellektuell, hell oder dunkel, schwarz auf weiß oder mit beson-
deren Farben? Viel Text oder einfach nur "WOW"? Es muss halt passen. Yes we can.
Zurzeit arbeiten wir für einige Unternehmen. Große und auch noch kleine. Alles ist individuell, hat das typische CI -
aber nicht als Fessel, sondern als Werkzeug, um zu überzeugen. Wichtig sind die Menschen - nicht die Regeln.
Bei uns entstehen auch 6 Zeitschriften aus dem Succidia Verlag. Forschung, Sport, Medizin, Energie und die Gesundheit der Tiere sind die großen Themen. Jede hat ihren unverwechselbaren Charakter in Format, Sprache, Layout. Wir haben die Leser-
06.05.2009
Studieren in Deutschland
"Yes we can" - Diesen Spruch hatten wohl auch die Erziehungsminister aus 46 Ländern im Kopf, als sie sich vergangene Woche im belgischen Leuwen trafen, um die weiteren Ziele des Bologna- Prozesses bis 2020 zu beraten und zu verab-
schieden.
Während der Konferenz wurde mehrfach betont, dass die Lehrpläne von überflüssigem Wissen entrümpelt werden müssen, so dass das Studium dann auch gut in sechs Semestern zu schaffen ist bis zum Bachelor, dass in diesen sechs Semestern auch möglichst noch Zeit ist für ein Auslands- semester und dass die Studenten auch das Gefühl haben, sich auf ein Thema einlassen zu können und nicht nur von Prüfung zu Prüfung zu hetzen.
"Yes we can" - haben wir uns gesagt und für unseren Kunden Mettler Toledo ein Paket entwickelt mit dem an allen Hochschulen den Studierenden in den Chemie- und Bio- orientierten Studiengängen eine wesentliche Hilfe an die Hand gegeben wird.
"Wunder Welt" - unter diesem viel versprechenden Titel - wird mehr gehalten, als sich die neugierigsten versprechen. Gut verpackt, auf 620 Seiten werden die praktischen Wunder der Laborleistungen aufgezeigt. Wer das nicht kennt, braucht sich über gar nichts mehr zu wundern...
Wir empfehlen, Kontakt zu Mettler Toledo - es lohnt sich.
schieden.
Während der Konferenz wurde mehrfach betont, dass die Lehrpläne von überflüssigem Wissen entrümpelt werden müssen, so dass das Studium dann auch gut in sechs Semestern zu schaffen ist bis zum Bachelor, dass in diesen sechs Semestern auch möglichst noch Zeit ist für ein Auslands-
"Yes we can" - haben wir uns gesagt und für unseren Kunden Mettler Toledo ein Paket entwickelt mit dem an allen Hochschulen den Studierenden in den Chemie- und Bio-
"Wunder Welt" - unter diesem viel versprechenden Titel - wird mehr gehalten, als sich die neugierigsten versprechen. Gut verpackt, auf 620 Seiten werden die praktischen Wunder der Laborleistungen aufgezeigt. Wer das nicht kennt, braucht sich über gar nichts mehr zu wundern...
Wir empfehlen, Kontakt zu Mettler Toledo - es lohnt sich.
06.05.2009
Beschwingt in den Sommer
Liebe Leute - dieses Leben ist eines der schwersten. Dies haben schon die Saurier erkannt, wie die letzte Sonntags FAZ uns nahe bringen konnte. Sie waren konsequent und sind deshalb ausgestorben. Damit uns das nicht auch passiert haben wir pünklich zur ACHEMA - das ist was für Chemiker und BIO- Leute - eine weitere Ausgabe des XXL Magazins Labor&More gestaltet. Sie erkennen sofort, das Titelthema passt. Beschwingt - das passt ins Labor, denn die Wissen-
schaftler sind durchaus nicht so langweilig, wie böse Zungen ihnen gerne unterstellen. Beschwingt - das sollte auch die Botschaft sein für alle, die sich durch die Krise kämpfen, die hart bei uns noch gar nicht aufschlägt. Beschwingt haben wir in unserer Agentur immerhin alles geschafft, was fertig werden musste - war ganz leicht, im Rückblick. So wie immer. Und wenn Sie mal eine neue Agentur ausprobieren wollen - die Krise ist der richtige Zeitpunkt für neue Ideen...
schaftler sind durchaus nicht so langweilig, wie böse Zungen ihnen gerne unterstellen. Beschwingt - das sollte auch die Botschaft sein für alle, die sich durch die Krise kämpfen, die hart bei uns noch gar nicht aufschlägt. Beschwingt haben wir in unserer Agentur immerhin alles geschafft, was fertig werden musste - war ganz leicht, im Rückblick. So wie immer. Und wenn Sie mal eine neue Agentur ausprobieren wollen - die Krise ist der richtige Zeitpunkt für neue Ideen...
06.05.2009
Informieren und überzeugen
Markthändler, die ihre Produkte durch lautes Anpreisen an den Kunden bringen, waren die ersten, die den Wert der Kommunikation für ihr Geschäft erkannt haben. Heute sind aufwendige Werbekampagnen, denen kompetente Marktstudien vorausgehen sollten, die Herausforderung für die Industrie und die Agenturen.
Die Ziele sind immer dieselben: informieren - überzeugen - erhalten. Erst die Information macht ein Produkt bekannt und vermittelt seine Vorzüge. Die Werbung gibt einem Unternehmen nach aussen, gegenüber der Zielgruppe, ein Gesicht. Kommunikation schafft den Wunsch das Produkt kaufen zu wollen.
Damit die Menschen das Produkt kaufen, muss Werbung überzeugen. Eine erfolgreiche Werbung
• lenkt die Aufmerksamkeit auf sich, zum Beispiel durch auffällige Bilder, durch aufregende Headlines
• ist leicht verständlich und vermittelt die Botschaft - klar und einfach,
• ruft Sympathie hervor, indem sie die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe erkennt und umsetzt
• prägt sich ein, durch Wiederholung, Präsens und Variation der Botschaft. Werbung darf nie langweilig sein.
Informieren Sie sich bei uns. Wir werden Sie überzeugen. Augen zu bringt nix.
Das Poster im Format 63x90 cm können Sie gerne bei uns anfordern.
Die Ziele sind immer dieselben: informieren - überzeugen - erhalten. Erst die Information macht ein Produkt bekannt und vermittelt seine Vorzüge. Die Werbung gibt einem Unternehmen nach aussen, gegenüber der Zielgruppe, ein Gesicht. Kommunikation schafft den Wunsch das Produkt kaufen zu wollen.
Damit die Menschen das Produkt kaufen, muss Werbung überzeugen. Eine erfolgreiche Werbung
• lenkt die Aufmerksamkeit auf sich, zum Beispiel durch auffällige Bilder, durch aufregende Headlines
• ist leicht verständlich und vermittelt die Botschaft - klar und einfach,
• ruft Sympathie hervor, indem sie die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe erkennt und umsetzt
• prägt sich ein, durch Wiederholung, Präsens und Variation der Botschaft. Werbung darf nie langweilig sein.
Informieren Sie sich bei uns. Wir werden Sie überzeugen. Augen zu bringt nix.
Das Poster im Format 63x90 cm können Sie gerne bei uns anfordern.
18.03.2009
Krise
Ja auch wir leiden unter der Krise. Sie brummt uns jede Menge Arbeit auf, denn unsere Kunden, mutig, mutig, lehnen sich gar nicht resigniert zurück - nein sie schlagen zurück. Die Krise wird bekämpft. So arbeiten wir zurzeit noch an einem Katalog mit 600 Seiten, während der von SCAT mit 200 Seiten voller Überraschungen für das Labor schon fertig ist. So nebenbei "laufen" 2 Kunden- Magazine, 3 Zeitschriften und ein neuer Titel, der uns gerade letzte Woche mal so eingefallen ist. Krise pur - das macht Spaß und wenn Sie - oder Sie mal eine Agentur suchen, die gerne arbeitet - wir können Ihnen einen guten Kontakt vermitteln.
27.01.2009
Superheld
Die Obamania erlebt seit der Amtseinführung des neuen Präsidenten der USA neue Höhepunkte. ARD ("Ein Fest für Obama"), das ZDF und RTL ("Welcome President Obama") berichteten jeweils mit Sondersendungen live aus Washington. Kaum eine Nachrichten ist ohne die Obama- Family einzuschalten.
Auch die Markenartikler lassen sich nicht lumpen. Die Zahl der „Obamabilia", Produkte zur Amtseinführung des Präsidenten, wächst ins Unermessliche. Die Palette reicht von Plastikfiguren über Parfum bis hin zu speziellen Cognac-Abfüllungen. In Comics wird der neue Präsident bereits wie ein Superheld verehrt.
Pepsi feiert den Machtwechsel in den USA gar mit einer großen Kampagne. Neben den von TBWA entwickelten Spots sind auch Außenwerbemaßnahmen in den USA geplant.
Die teuerste Amtseinführung aller Zeiten hatte die meisten Teilnehmer, den höchsten Sicherheitsstandard, die größten Einschaltquoten und das mittlerweile weltweit berühmte Versprechen „Yes, we can.“ Wir hoffen er kann es beweisen.
Foto: Marvel Comics
Auch die Markenartikler lassen sich nicht lumpen. Die Zahl der „Obamabilia", Produkte zur Amtseinführung des Präsidenten, wächst ins Unermessliche. Die Palette reicht von Plastikfiguren über Parfum bis hin zu speziellen Cognac-Abfüllungen. In Comics wird der neue Präsident bereits wie ein Superheld verehrt.
Pepsi feiert den Machtwechsel in den USA gar mit einer großen Kampagne. Neben den von TBWA entwickelten Spots sind auch Außenwerbemaßnahmen in den USA geplant.
Die teuerste Amtseinführung aller Zeiten hatte die meisten Teilnehmer, den höchsten Sicherheitsstandard, die größten Einschaltquoten und das mittlerweile weltweit berühmte Versprechen „Yes, we can.“ Wir hoffen er kann es beweisen.
Foto: Marvel Comics
27.01.2009
Medienkongress Frankfurt
Auf dem 1. Deutschen Medienkongress versuchten prominente Mediaexperten eine Prognose.
Mit einem Netto- Minus von 10 bis 20 Prozent rechnet etwa Marianne Dölz, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Initiative Media in Hamburg.
"Jeder, der glaubt, das Jahr wird besser laufen, dürfte in einigen Monaten eines Besseren belehrt werden", so Dölz.
Konkreter wurde Mindshare- Chairman Paul Vogler: Nach seiner Prognose wird das Werbevolumen bei Print um 15 Prozent schrumpfen, TV muss mit einem Minus von 10 Prozent rechnen. "Die beiden großen Mediengattungen werden bluten“, prognostiziert Vogler. Gute Wachstumsaussichten sieht Vogler für die Online- Werbung - aber Radio und Plakat könnten zulegen, wenn taktische Kampagnen aufgrund der steigenden Kaufzurückhaltung relevanter werden.
Quelle: www.horizont.net
Mit einem Netto-
"Jeder, der glaubt, das Jahr wird besser laufen, dürfte in einigen Monaten eines Besseren belehrt werden", so Dölz.
Konkreter wurde Mindshare-
Quelle: www.horizont.net
24.11.2008
Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 85,8 Punkte.
Das ist der schlechteste Wert seit Februar 1993. Die befragten Unternehmen beurteilten ihre momentane Geschäftslage als auch ihre Aussichten für das kommende halbe Jahr skeptisch. Die 7000 befragten Unternehmen sehen sowohl die Lage als auch die Aussichten deutlich schlechter ein als im Oktober.
Nach Einschätzung des Ifo- Instituts ist die Finanzkrise endgültig in der Realwirtschaft angekommen. "Die Unternehmen wollen ihre Produktion drosseln und ihren Stamm an Arbeitskräften reduzieren", sagte Ifo- Experte Klaus Abberger. Schnelle Besserung sei nicht in Sicht. Die Exporteure litten unter der schwachen Auslandsnachfrage, während der Konsum wohl ebenfalls schwächeln dürfte.
Dies Feststellungen sind sicher realistisch. Wenn wir Deutschen wiederum als die Bedenkenträger der Welt Furore machen und den Kopf einziehen, dann wird es tatsächlich so schlimm, wie die Pessimisten befürchten. Allerdings liegen in jedem Problem auch Lösungen und Chancen. Und diese müssen jetzt ergriffen werden. Neue Ideen braucht das Land und den Mut sollten alle Unternehmer haben gerade jetzt Ihre Märkte mit Nachdruck zu bearbeiten. Nur wer jetzt Gas gibt wird auch mit genügend Schwung aus der Krise kommen. Alle, die auf die Bremse treten, nehmen erst dann wieder Fahrt auf, wenn die Progressiven längst im Laufen sind.
Nach Einschätzung des Ifo-
Dies Feststellungen sind sicher realistisch. Wenn wir Deutschen wiederum als die Bedenkenträger der Welt Furore machen und den Kopf einziehen, dann wird es tatsächlich so schlimm, wie die Pessimisten befürchten. Allerdings liegen in jedem Problem auch Lösungen und Chancen. Und diese müssen jetzt ergriffen werden. Neue Ideen braucht das Land und den Mut sollten alle Unternehmer haben gerade jetzt Ihre Märkte mit Nachdruck zu bearbeiten. Nur wer jetzt Gas gibt wird auch mit genügend Schwung aus der Krise kommen. Alle, die auf die Bremse treten, nehmen erst dann wieder Fahrt auf, wenn die Progressiven längst im Laufen sind.
24.11.2008
Düstere Aussichten für diese SPD
Gesine Schwan soll zur Präsidentin gewählt werden. Ein unnötiger Kraftakt. In Thüringen und im Saarland will die SPD wieder an die Macht. Wie will man hier argumentieren? Außer in einer großen Koalition geht es nur mit der Linken. Das sind die, mit denen eigentlich gar nichts gehen soll - mit Ausnahme in den neuen Bundesländern. Die aber sind an sich schon eine Ausnahme. Zumindest solange, bis die dortigen Verhältnisse zur Regel werden. Wie auch immer, Frau Ypsilanti hat die Hessen- Schmieren- Tragödie zu meiner Überraschung nicht den Kopf gekostet. Aber der Partei viel von dem was man Image nennt. Mancher in der SPD denkt jetzt darüber nach, ob er nun lachen oder weinen soll. Einer der Roten lacht bestimmt - Oskar Lafontaine, der jede Runde gegen seine alten Genossen gewinnt.
Abgestraft werden in Hessen 4 Abgeordnete, die nach eigener Aussage Ihrem Gewissen folgten. Dazu sind sie sogar verpflichtet - doch die „neue SPD Hessen“, diese sprachlose Gefolgschaft einer machtorientierten Frau will das alles gar nicht wissen. Wenn das der Herbert Wehner wüsste - dazu würde ich ihn gerne hören. Er hat einmal gesagt „ Innenpolitische Gegnerschaft belebt die Demokratie“... er meinte das Hass- Verhältnis zur damaligen CDU. Sicher hätte er sich selbst die hessische Hexenjagd in der eigenen Partei nicht vorstellen können. Der Wortbruch einer Ypsilanti nach dem Wahlkampf, vor allen Bürgern, der internationalen Presse, allen Parteifreunden gegenüber, wird nun nur noch als „handwerklicher Fehler“ kurz erwähnt. Diese verhinderte Ministerpräsidentin und ihre Gefolgsleute müssten ihre Präsenz in der geschundenen Partei in Frage stellen – doch dazu fehlt wohl einiges an Größe.
Traurigkeit zumindest ist allen zu empfehlen, die früher gern an diese Partei gedacht haben. Sie war einmal der Stolz der Arbeiter, Widerstand gegen die Nazis, Schumacher in den ersten Jahren, Brand, der Hoffnungsträger einer Generation, Schmidt, der Macher auch im internationalen Politikgeschäft und auch ein Schröder, der die Medien im Griff hatte. Die SPD hat die Nachkriegsgeschichte wesentlich geprägt. Und nun Ypsilanti und Schäfer-Gümbel und die Verbannung der so genannten Abweichler, die endlich eine eigene Meinung hatten und dies auch zum Ausdruck brachten. Darauf war man in der Sozialdemokratie früher stolz. Heute wird man ausgeschlossen. Vergangenheit und reale Gegenwart.
So wird aus der sogenannten Volkspartei jedes Jahr mehr eine kleine Partei - zerstritten, unsolidarisch und nicht mehr wettbewerbsfähig. Die fehlenden Köpfe werden durch Personen ersetzt, die keiner kennt. Diese SPD sollte froh sein, wenn andere Parteien ihr die Verantwortung abnehmen. Wir Wähler sollten in jedem Fall sehr vorsichtig sein, denn wir zahlen immer die Zeche.
Ist das schon das Fazit dieser unappetitlichen Geschichte? Ich hoffe nicht - ich hoffe, da setzen sich endlich einmal ein paar Vernünftige in Berlin an einen Tisch und räumen auf, bringen den Laden in Ordnung und organisieren diese Partei so, wie man es heute von einer wichtigen Organisation erwarten darf. Straff, zuverlässig und mit einem Programm, das Wähler auch verstehen und glauben. Es ist höchste Zeit.
JPM
Abgestraft werden in Hessen 4 Abgeordnete, die nach eigener Aussage Ihrem Gewissen folgten. Dazu sind sie sogar verpflichtet - doch die „neue SPD Hessen“, diese sprachlose Gefolgschaft einer machtorientierten Frau will das alles gar nicht wissen. Wenn das der Herbert Wehner wüsste - dazu würde ich ihn gerne hören. Er hat einmal gesagt „ Innenpolitische Gegnerschaft belebt die Demokratie“... er meinte das Hass-
Traurigkeit zumindest ist allen zu empfehlen, die früher gern an diese Partei gedacht haben. Sie war einmal der Stolz der Arbeiter, Widerstand gegen die Nazis, Schumacher in den ersten Jahren, Brand, der Hoffnungsträger einer Generation, Schmidt, der Macher auch im internationalen Politikgeschäft und auch ein Schröder, der die Medien im Griff hatte. Die SPD hat die Nachkriegsgeschichte wesentlich geprägt. Und nun Ypsilanti und Schäfer-Gümbel und die Verbannung der so genannten Abweichler, die endlich eine eigene Meinung hatten und dies auch zum Ausdruck brachten. Darauf war man in der Sozialdemokratie früher stolz. Heute wird man ausgeschlossen. Vergangenheit und reale Gegenwart.
So wird aus der sogenannten Volkspartei jedes Jahr mehr eine kleine Partei - zerstritten, unsolidarisch und nicht mehr wettbewerbsfähig. Die fehlenden Köpfe werden durch Personen ersetzt, die keiner kennt. Diese SPD sollte froh sein, wenn andere Parteien ihr die Verantwortung abnehmen. Wir Wähler sollten in jedem Fall sehr vorsichtig sein, denn wir zahlen immer die Zeche.
Ist das schon das Fazit dieser unappetitlichen Geschichte? Ich hoffe nicht - ich hoffe, da setzen sich endlich einmal ein paar Vernünftige in Berlin an einen Tisch und räumen auf, bringen den Laden in Ordnung und organisieren diese Partei so, wie man es heute von einer wichtigen Organisation erwarten darf. Straff, zuverlässig und mit einem Programm, das Wähler auch verstehen und glauben. Es ist höchste Zeit.
JPM
24.11.2008
Ein Auge auf Labor & More geworfen
Sie werden es glauben müssen - die Geschichte hat sich in Dresden zugetragen. Am MPI für Chemische Physik Fester Stoffe ist das Magazin mit dem XXL Format schon lange ein Hingucker. Doch jetzt, als die neuste Ausgabe auf den Tisch von Prof. Dr. Rüdiger Kniep kam - in Beisein von Prof. Dr. Jürgen Brickmann aus Darmstadt, der uns erst informierte, passierte es. Tatsächlich fiel ein Auge auf den Titel. Vor Begeisterung? aus Neugierde? Das Auge konnte nicht befragt werden. Es lag da, passend zur Titelgestaltung und dachte möglicherweise "ei, ei, was seh’ ich...?" Die Bierflasche hielt sich zurück, denn sie hatte nur als dekoratives Element mit der Sache zu tun.
23.06.2008
Leerdamer Käs
Eigentlich haben die Holländer auch gewonnen. Zumindest eine gehörige Portion Mitgefühl. Mussten sie doch schon ertragen, das der STERN mit einem Titel aufmachte, der in unserer Redaktion feste Debatten hinter vorgehaltener Hand erzeugt hätte. Um mal ganz kurz aus der Schule zu plaudern. - "Unser putziger Nachbar", wurde getitelt und zwei Bälle an der richtigen Stelle sind der Hingucker für "Kicken, Kiffen, Käse".
So war es ja dann auch, wenn wir uns hier mal auf den Käse konzentrieren. Neun Tore in der Vorrunde - wer hat nicht auf die Holländer als den zukünftigen Europameister gewettet? In der so genannten Hammer- Gruppe war unser angeblich so putziger Nachbar tatsächlich der Hammer. Als unsere Jungs noch nach ihrer Bestimmung suchten und Gomez und Klose und auch andere über das Grüne irrten, da haben sich die Holländer ganz locker mal warm geschossen. Mit den Russen, die keiner auf der Rechnung hatte, kam dann das böse Erwachen. Das einzige Tor von van Nistelroy war fast ein Zufall und da schon ziemlich unverdient. Drei zu Eins in einer Verlängerung, die zeigte, dass Investitionen in Russland sich mehr und mehr lohnen. Und Gnade uns anderen, wenn der Holländische Trainer den Jungs von der Wolga auch noch die Abschluss- Schwäche nimmt.
Klein und pfannkuchenplatt liegt westlich von Deutschland das Königreich der Niederlande herum - so beginnt Stefanie Rosenkranz Ihren gelungenen und auch sehr liebevollen Bericht im STERN. Uns tun die Nachbarn leid. Wir hätten es Ihnen dieses Mal gegönnt. Es sei denn, wir hätten im Finale gegen Holland mal wieder gewinnen müssen. Marco van Basten der Trainer der Niederlage vom Samstag schwärmte beim Sieg 1988 über uns von diesem "wunderbaren Gefühl, die widerwärtigen Deutschen rausgeworfen zu haben" - Marco - wir haben dir das längst verziehen. Schade, dass Ihr nicht gewonnen habt. Ihr habt halt Käs gespielt, wie man bei uns so sagt.
So war es ja dann auch, wenn wir uns hier mal auf den Käse konzentrieren. Neun Tore in der Vorrunde - wer hat nicht auf die Holländer als den zukünftigen Europameister gewettet? In der so genannten Hammer-
Klein und pfannkuchenplatt liegt westlich von Deutschland das Königreich der Niederlande herum - so beginnt Stefanie Rosenkranz Ihren gelungenen und auch sehr liebevollen Bericht im STERN. Uns tun die Nachbarn leid. Wir hätten es Ihnen dieses Mal gegönnt. Es sei denn, wir hätten im Finale gegen Holland mal wieder gewinnen müssen. Marco van Basten der Trainer der Niederlage vom Samstag schwärmte beim Sieg 1988 über uns von diesem "wunderbaren Gefühl, die widerwärtigen Deutschen rausgeworfen zu haben" - Marco - wir haben dir das längst verziehen. Schade, dass Ihr nicht gewonnen habt. Ihr habt halt Käs gespielt, wie man bei uns so sagt.
23.06.2008
UEFA im Glashaus
Denn wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen. - Meine Herren von der hoch bezahlten Funktionärszunft, da habt Ihr euch ja mal wieder was Tolles einfallen lassen. Es war ein übler Spaß den Löw in den Glaskasten zu setzen. Ich glaube, so viele Kopfschüttler hat es bei einem Fußballspiel noch nie gegeben. Welcher Hirni hat sich das nur ausgedacht? Vor der halben Welt, die schöne Spiele erleben will und dann so etwas. Ja, habt Ihr denn die Blattern?
Wenn man den vierten Hilfsbeamten an der Linie - freundlich - in einen Benimm- und Versteh-das- Leben- Kurs geschickt hätte, gern mit ein bisschen guter Schweizer Schokolade für die Nerven - das wär’s gewesen. Aber zwei Trainer, die sich prima verstanden haben vom Platz zu schicken und nichts war los. Und dann die Sperre und der Glaskasten. - Ich dachte immer beim Fußball gibt es ein paar Irre - ich entschuldige mich bei allen, die bisher aufgefallen sind. Jetzt haben wir ein paar echte Verwirrte.
Gewonnen hat die Löw- Truppe trotzdem, oder gerade deshalb? Man wird es nicht erfahren. Es warten nun die Türken. Nach der Statistik sollten die Löwen mit dem Adler das packen und wenn sie dann auch noch ein Endspielwunder vollbringen, dann müssten die alten UEFA- Männer dem Jogi auch noch gratulieren. Welch ein Spaß, wenn der dann gar nicht auf dem Platz wäre. Er würde gesucht und dann, endlich gefunden, im Glashaus mit dem Hickersberger und beide trinken gemütlich ein Bier. - Prost ...JPM
Wenn man den vierten Hilfsbeamten an der Linie - freundlich - in einen Benimm- und Versteh-das-
Gewonnen hat die Löw-
18.06.2008
Frau Bundeskanzlerin - Respekt
Entweder hat sie es selbst drauf, oder ein findiger und sensibler Berater schafft unsere Angela immer wieder auf den Platz. Das allein ist es aber nicht. Da sitzen ja auch noch jede Menge andere Politiker rum. Keiner schaut hin und wenn die Kamera mal einen höflichen Schwenk macht, dann schaut der Schäuble böse und der Beck verzweifelt. Sie macht es einfach besser. Man sieht genau, dass Sie beim Spiel ist - Erwartung, Erschrecken, Erleichterung und Freude. Das kommt gut. Eine richtige Werbeveranstaltung. Geschickt. Und wenn sie dann auch noch den Schweini drückt und den Zwanziger küsst - da saust die Zustimmung der Wähler sofort nach oben.
Da könnte die CDU doch was draus machen. Zwei, drei ordentliche Spiele vor der Wahl und Frau Merkel vielleicht sogar mal neben Jogi auf der Trainerbank. Es fehlen doch nur noch 8% zur absoluten Mehrheit. Das ist doch zu schaffen. Der Kanzler- Kommentar vor dem Spiel - unsere Jungs werden es schon machen - in der Pause muss sie dann mal eben in die Kabine. Das baut dann vielleicht sogar unseren Gomez wieder auf und die Ladehemmung von Klose ab. Nach dem Spiel im Gespräch mit Waldemar - und dem deutlichen Hinweis, dass die unqualifizierte Kritik der Journalisten das Letzte ist, was die Mannschaft jetzt braucht - und das Spiel war erwartungsgemäß hart, doch die Jungs haben alles gegeben und wenn wir Ballak nicht hätten... Und dann hat sie ins Publikum gelächelt und dann musste sie weiter zum Gipfel ... und die Menschen, die Wähler hatten Tränen in den Augen. Geschickt.
Wenn der Trainer Löw das auch checkt, kann man eine Win-Win- Situation daraus machen. Angela Merkel, die Kanzlerin ist sicher auch ein Motivations-Bömbchen für die Spieler. Ich und die Kanzlerin. Kicken für das Vaterland. Morgens schon die Hymne summen beim kalten Duschen. Eine Freundin mit besten Connections - was will Mann mehr. Und schließlich heißt es ja auch National- Mannschaft - das passt. Ich jedenfalls, denkt gerade der Verfasser dieser Zeilen, habe noch nie die Schwarzen gewählt - Frau Merkel macht es leichter - Respekt - und Herr Beck hilft kräftig mit.
Da könnte die CDU doch was draus machen. Zwei, drei ordentliche Spiele vor der Wahl und Frau Merkel vielleicht sogar mal neben Jogi auf der Trainerbank. Es fehlen doch nur noch 8% zur absoluten Mehrheit. Das ist doch zu schaffen. Der Kanzler-
Wenn der Trainer Löw das auch checkt, kann man eine Win-Win-
09.06.2008
Yes, we can!
Es sind die kurzen Headlines, die überzeugen. Von Jon Favreau, dem 26-jährigen Redenschreiber von Barack Obama, stammt die geniale Botschaft, mit der sich mittlerweile Fremde lächeln auf den Straßen grüßen und die sich nicht nur in Amerika wie ein Lauffeuer verbreitete. „Yes we can!“ – Nur zwei Stunden Zeit hatte Baracks junger Schreiber um nach der Vorwahlniederlage in New Hampshire die richtigen Worte zu finden . Die optimistische Botschaft machte die Niederlage schnell vergessen. „Yes we can!“ – Obama ist aus den Vorwahlen als strahlender Sieger hervorgegangen und hat die Nominierung der Demokraten gewonnen. Nun will er Präsident werden und die Chancen stehen gut.
„Yes, we can!“ - So lautet die Headline auf dem neuen Titel des größten aller Labormagazine. „Ja, wir können es!“ Wenn Sie wissen wollen, wie das geht, sich im Medien-und Kommunikationsgeschäft erfolgreich zu profilieren und Ihre Zielgruppe mit klaren Botschaften zu begeistern, dann fragen Sie uns!
maur@4t-da.de
„Yes, we can!“ - So lautet die Headline auf dem neuen Titel des größten aller Labormagazine. „Ja, wir können es!“ Wenn Sie wissen wollen, wie das geht, sich im Medien-und Kommunikationsgeschäft erfolgreich zu profilieren und Ihre Zielgruppe mit klaren Botschaften zu begeistern, dann fragen Sie uns!
maur@4t-da.de
06.05.2008
In der Schweiz
Im Hintergrund ist Oscar Peterson mit "How deep is the ocean" zu hören, eine Frage, die mich beschäftigen könnte bei dem Blick runter auf den Lago, den ich mir und meinen Liebsten mal wieder für ein paar Tage gönne. Mit dem Wetter hat es geklappt, es weht ein sonniges Lüftchen und kurz vor Fünf ist der Körper noch frei und ohne Gänsehaut. Es wird wohl Sommer?
Der normale Schweizer, so war gerade in der Presse zu lesen, ist allerdings besorgt wegen der Fremden. Meint er auch mich? Er kann sie auch nicht so richtig leiden. Das trifft mich. Obwohl ich natürlich weiss, dass der normale Deutsche damit auch so seine Befindlichkeiten hat. Nur - er sagt es nicht so offen, wie der Eidgenosse. Der ärgert sich auch darüber, das die anderen Europäer ihm nun auch noch ans heilige Bankenwesen gehen wollen, weil die Fremden auch ihr heimliches Geld in der Schweiz und bei den Nachbarn aus Liechtensten parken wollen. Das trifft den Schweizer merkbar, denn die fremden Deposits haben seiner Wirtschaft nie geschadet und was schert ihn das deutsche, oder ein anderes fremdes Finanzamt.
Es trifft ihn auch, dass der Euro immer stärker wird, dadurch wird es für die Fremden in der Schweiz immer billiger und das treibt sie ins Land. Besondes die Deutschen, die immer alles besser wissen fallen auf. Und er , der Schweizer ahnt es schon, die kommen zu EM und wollen den Titel. Diese heimtückische Tour 54 hat er uns wahrscheinlich nie so richtig verziehen. Da hatte die Schweiz sogar die WM und die Nachbarn aus dem kleingeteilten Deutschland, mit dem zerknitterten Trainer hatte gar keiner auf dem Schirm. Die kamen einfach ins Land, verloren gekonnt und ein wenig heimtückisch im Vorfeld gegen die Ungarn. Da waren sie eigentlich schon weg, wenn dieser Herberger nicht so übel getrickst hätte. Dann plötzlich im Endspiel - drei zu zwei gegen Puskas und die anderen Pusta Helden und die Deutschen waren Weltmeister. Das hat weh getan.
Ich will jetzt mal ein Geständnis ablegen. Es wäre ein echter Spass,wenn ihr dieses Mal die Welt verblüffen würdet. Ich gönne es Euch. Werdet Ihr doch mal Europa Meister. Das wäre doch ein echter Hammer. Alle, die dann ins Land kommen, werden Euch dann lächeln sehen. Selbstbewußt. Denn dazu habt Ihr doch sowieso allen Grund. Erfolge wo immer Ihr auftaucht. Sogar bei uns. Einer von Euch führt die Deutsche Bank und verdient fast das meiste Geld in unserem Land. Emil hat uns zum Lachen gebracht und Liselotte, das Pülverchen, ist noch heute in der Zürcher Verlobung unnachahmlich. Ihr seid gross in Pharma und Chemie und auch im Waffengeschäft - das weiss nur kaum einer. Also, ich drücke Euch den Daumen - und wenn wir gewinnen, dann seid grosszügig - es hätten ja auch die Holländer sein können und das kann ein Deutscher Fussball Fan nur schwer ertragen.
Der normale Schweizer, so war gerade in der Presse zu lesen, ist allerdings besorgt wegen der Fremden. Meint er auch mich? Er kann sie auch nicht so richtig leiden. Das trifft mich. Obwohl ich natürlich weiss, dass der normale Deutsche damit auch so seine Befindlichkeiten hat. Nur - er sagt es nicht so offen, wie der Eidgenosse. Der ärgert sich auch darüber, das die anderen Europäer ihm nun auch noch ans heilige Bankenwesen gehen wollen, weil die Fremden auch ihr heimliches Geld in der Schweiz und bei den Nachbarn aus Liechtensten parken wollen. Das trifft den Schweizer merkbar, denn die fremden Deposits haben seiner Wirtschaft nie geschadet und was schert ihn das deutsche, oder ein anderes fremdes Finanzamt.
Es trifft ihn auch, dass der Euro immer stärker wird, dadurch wird es für die Fremden in der Schweiz immer billiger und das treibt sie ins Land. Besondes die Deutschen, die immer alles besser wissen fallen auf. Und er , der Schweizer ahnt es schon, die kommen zu EM und wollen den Titel. Diese heimtückische Tour 54 hat er uns wahrscheinlich nie so richtig verziehen. Da hatte die Schweiz sogar die WM und die Nachbarn aus dem kleingeteilten Deutschland, mit dem zerknitterten Trainer hatte gar keiner auf dem Schirm. Die kamen einfach ins Land, verloren gekonnt und ein wenig heimtückisch im Vorfeld gegen die Ungarn. Da waren sie eigentlich schon weg, wenn dieser Herberger nicht so übel getrickst hätte. Dann plötzlich im Endspiel - drei zu zwei gegen Puskas und die anderen Pusta Helden und die Deutschen waren Weltmeister. Das hat weh getan.
Ich will jetzt mal ein Geständnis ablegen. Es wäre ein echter Spass,wenn ihr dieses Mal die Welt verblüffen würdet. Ich gönne es Euch. Werdet Ihr doch mal Europa Meister. Das wäre doch ein echter Hammer. Alle, die dann ins Land kommen, werden Euch dann lächeln sehen. Selbstbewußt. Denn dazu habt Ihr doch sowieso allen Grund. Erfolge wo immer Ihr auftaucht. Sogar bei uns. Einer von Euch führt die Deutsche Bank und verdient fast das meiste Geld in unserem Land. Emil hat uns zum Lachen gebracht und Liselotte, das Pülverchen, ist noch heute in der Zürcher Verlobung unnachahmlich. Ihr seid gross in Pharma und Chemie und auch im Waffengeschäft - das weiss nur kaum einer. Also, ich drücke Euch den Daumen - und wenn wir gewinnen, dann seid grosszügig - es hätten ja auch die Holländer sein können und das kann ein Deutscher Fussball Fan nur schwer ertragen.
22.04.2008
Werbeverstöße - die nächste Klappe
Es stand in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung - „Werbeverstöße gehören bei SAT.1 und Pro Sieben zum täglichen Programm". Endlich hat sich mal wieder ein völlig unverdächtiges Blatt diesem Dauerbrenner angenommen, dem deutschen Pressethema, der jungfräulichen Verletzbarkeit. Es ist der Kampf des „unabhängigen Journalismus" gegen die brutale Werbekraft der skrupellosen Geschäftemacher. Der Bürger, die erschreckte Bürgerin ahnt oft gar nicht, was ihm oder ihr als „flüchtigem Leser" oder dösendem Zuschauer so alles passiert.
So wird berichtet, dass die Medienanstalt Berlin- Brandenburg Pro Sieben anmahnt, dass die Dauerwerbesendung „Mein Styling - meine Quelle" als Promotion gekennzeichnet war. Unzulässig. Hätten Sie das gewusst? Promotion widerspricht der Werbung? Der Ausweg für die Pro- Leute war allerdings ganz einfach - sie haben die Sendung den Konzernkollegen von Sat.1 gegeben. Da ist eine andere Anstalt zuständig. Das Gericht ist mit dem Widerspruch beschäftigt und trotzdem läuft alles weiter. Das Problem allerdings auch.
Fußballtrainer mit dickem Logo auf dem Kragen werden ewig interviewt und drehen sich auch immer so, dass jeder es sehen muss. Das ist Promotion und keiner spricht darüber. Warum auch? Es ist doch längst üblich, dass wir alle für Boss und Hilfiger und wie die Marken alle heißen täglich Reklame laufen. Jede Buchsendung im Radio und Fernsehen macht dicke Werbung für die Titel und Verlage, freundlich getarnt als Kultursendung. Unzählige Beispiele dieser Art finden sich in den Programmen. Zurzeit laufen die dünnen Schönheiten wieder über die Laufstege - Promotion für die Kaufhauslabels der Couturiers und des Fernsehens ist stets dabei. Werbung auf den Stadionbanden und auf jedem Trikot - wer denkt da nicht an Promotion? Doch es läuft in den „normalen" Programmen - ohne Kennzeichnung.
Es ist an der Zeit mal über das Thema nachzudenken. Neues Denken braucht das Land - auch damit die Bespitzelung durch die Kollegen mal aufhört. Denn die sind natürlich beteiligt. Wettbewerb. Da schreibt doch schon wieder einer über ein Produkt und das ist doch Werbung oder nicht? Wenn man es ganz genau nimmt. Steht im redaktionellen Teil und das darf nicht sein. Es sei denn mit dem Label „Anzeige", in 6 Punkt und in Klammern, oben rechts. Wow. Und dann bemüht man wieder einen Anwalt und der droht mit einer EV und ... na klar, Recht muss ja schließlich auch Recht bleiben. Auch wenn es vielleicht ein wenig, nur ein ganz klein wenig heuchlerisch ist.
So wird berichtet, dass die Medienanstalt Berlin-
Fußballtrainer mit dickem Logo auf dem Kragen werden ewig interviewt und drehen sich auch immer so, dass jeder es sehen muss. Das ist Promotion und keiner spricht darüber. Warum auch? Es ist doch längst üblich, dass wir alle für Boss und Hilfiger und wie die Marken alle heißen täglich Reklame laufen. Jede Buchsendung im Radio und Fernsehen macht dicke Werbung für die Titel und Verlage, freundlich getarnt als Kultursendung. Unzählige Beispiele dieser Art finden sich in den Programmen. Zurzeit laufen die dünnen Schönheiten wieder über die Laufstege - Promotion für die Kaufhauslabels der Couturiers und des Fernsehens ist stets dabei. Werbung auf den Stadionbanden und auf jedem Trikot - wer denkt da nicht an Promotion? Doch es läuft in den „normalen" Programmen - ohne Kennzeichnung.
Es ist an der Zeit mal über das Thema nachzudenken. Neues Denken braucht das Land - auch damit die Bespitzelung durch die Kollegen mal aufhört. Denn die sind natürlich beteiligt. Wettbewerb. Da schreibt doch schon wieder einer über ein Produkt und das ist doch Werbung oder nicht? Wenn man es ganz genau nimmt. Steht im redaktionellen Teil und das darf nicht sein. Es sei denn mit dem Label „Anzeige", in 6 Punkt und in Klammern, oben rechts. Wow. Und dann bemüht man wieder einen Anwalt und der droht mit einer EV und ... na klar, Recht muss ja schließlich auch Recht bleiben. Auch wenn es vielleicht ein wenig, nur ein ganz klein wenig heuchlerisch ist.
18.04.2008
Arme Politiker - armer Staat
Sie haben sich auch schon gefragt, warum so viele Menschen in die Parteien drängen? Eigentlich ist es auch nur schwer zu verstehen, ist man doch ständig der Beobachtung und der Kritik der Medien und - von den Damen und Herren der Politik sicher nur vor den Wahlen beachtet - der Bürger ausgesetzt. Dazu gehört Mut oder Leidensfähigkeit, vielleicht auch ein wenig Masochismus. Das muss belohnt werden und gerade wieder erreicht uns die tröstliche Botschaft, es geht trotz der knappen Kassen. So wurden, wie gerade zu lesen ist, 45 verbeamtete Staatssekretäre in den vergangenen drei Legislaturperioden ausgetauscht. Die nach Themen suchende FDP hat es herausgelockt.
Spitzenreiter der Auswechsler ist Minister Tiefensee, dessen sonstige Leistungen noch nicht für Preise vorgeschlagen wurden. So braucht er Freunde im Amt und verbraucht Staatssekretäre. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2005 hat er fleißig vier von fünf Staatssekretären ausgewechselt - und das, obwohl er das Ressort von seinem Parteifreund Manfred Stolpe übernommen hatte. Gerade ist wieder ein Neuer weg - Anfang des Jahres wechselte Tiefensee Jörg Hennerkes gegen Matthias von Randow aus. Der wird dann in Kürze wieder ein Vorruheständler sein. Aber der Tiefensee ist es nicht allein. An diesem Vorruhestands- Vergoldungs- Geschäft beteiligen sich alle, seit es unsere Republik gibt. Allerdings mit wachsender Frequenz. In der 14. Legislaturperiode zwischen 1998 und 2002 wurden insgesamt 22 Staatsekretäre ausgetauscht. Was nach dem Wechsel von der unionsgeführten zur rot-grünen Bundesregierung vielleicht noch nachvollziehbar war. Es setzte sich aber auch in den folgenden beiden Legislaturperioden fort. So wurden zwischen 2002 und 2005 sieben Staatssekretäre und zwischen 2005 und 2008 16 Staatssekretäre mit dem sogenannten goldenen Handschlag verabschiedet.
Wir einfachen Bürger kennen die Gründe natürlich nicht. Vielleicht ist das interner Wettbewerb? Obwohl die SPD in diesen Jahren an der Regierung war, verabschiedete sie Staatssekretäre am laufenden Band. So wurden von den insgesamt 45 Staatssekretären insgesamt 35 durch SPD- Minister ausgetauscht. Die Minister der Grünen kamen nur auf drei und die Union vergoldete sieben Ex das Leben. Auch in der laufenden Legislatur liegt die SPD mit insgesamt neun Verabschiedungen in Führung - davon acht in Ministerien, die bereits in der rot-grünen Regierung in SPD- Hand waren. Das böse Wort der Günstlingswirtschaft hat jetzt der FDP Mann Patrick Döring in den Mund genommen.
Und die im Bund noch immer beschäftigungslosen Leute von Herrn Westerwelle haben gerechnet. Rund 270.000 Euro pro Staatssekretär muss der Steuerzahler aufbringen. "Die Bezüge während des einstweiligen Ruhestandes richten sich nach den §§ 4 Abs. 1 und 14 Abs. 6 des Beamtenversorgungsgesetzes", lässt die Bundesregierung dazu lediglich verlauten. Seit 1999 gelte zwar eine Wartepflicht für einen Anspruch auf ein Ruhegehalt, danach gelte aber ein auf drei Jahre befristetes Übergangsgeld. Wie viel die Staatssekretäre im Ruhestand insgesamt kosten, können man allerdings nicht sagen: "Die Höhe der Gesamtbezüge, die während der Dauer des einstweiligen Ruhestandes gezahlt wurden, wird statistisch nicht erhoben."
Sollten von der letzten Rentenerhöhung betroffene diesem Text gelesen haben, bitten wir um Nachsicht. Immerhin lässt Sie der Staat nicht mittellos. Im Durchschnitt zahlen die Berliner doch immerhin 593.- Euro pro Monat. Das sind 7.116 harte Euro im Jahr. Damit kostet ein Staatssekretär nur soviel wie 377 Rentner und Rentnerinnen. Also - kleine Unterschiede muss es doch wohl geben ... Und wenn Sie demnächst mal wieder zu einer Wahl gehen, dann haben Sie das doch hoffentlich wieder vergessen?
JPM
Spitzenreiter der Auswechsler ist Minister Tiefensee, dessen sonstige Leistungen noch nicht für Preise vorgeschlagen wurden. So braucht er Freunde im Amt und verbraucht Staatssekretäre. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2005 hat er fleißig vier von fünf Staatssekretären ausgewechselt - und das, obwohl er das Ressort von seinem Parteifreund Manfred Stolpe übernommen hatte. Gerade ist wieder ein Neuer weg - Anfang des Jahres wechselte Tiefensee Jörg Hennerkes gegen Matthias von Randow aus. Der wird dann in Kürze wieder ein Vorruheständler sein. Aber der Tiefensee ist es nicht allein. An diesem Vorruhestands-
Wir einfachen Bürger kennen die Gründe natürlich nicht. Vielleicht ist das interner Wettbewerb? Obwohl die SPD in diesen Jahren an der Regierung war, verabschiedete sie Staatssekretäre am laufenden Band. So wurden von den insgesamt 45 Staatssekretären insgesamt 35 durch SPD-
Und die im Bund noch immer beschäftigungslosen Leute von Herrn Westerwelle haben gerechnet. Rund 270.000 Euro pro Staatssekretär muss der Steuerzahler aufbringen. "Die Bezüge während des einstweiligen Ruhestandes richten sich nach den §§ 4 Abs. 1 und 14 Abs. 6 des Beamtenversorgungsgesetzes", lässt die Bundesregierung dazu lediglich verlauten. Seit 1999 gelte zwar eine Wartepflicht für einen Anspruch auf ein Ruhegehalt, danach gelte aber ein auf drei Jahre befristetes Übergangsgeld. Wie viel die Staatssekretäre im Ruhestand insgesamt kosten, können man allerdings nicht sagen: "Die Höhe der Gesamtbezüge, die während der Dauer des einstweiligen Ruhestandes gezahlt wurden, wird statistisch nicht erhoben."
Sollten von der letzten Rentenerhöhung betroffene diesem Text gelesen haben, bitten wir um Nachsicht. Immerhin lässt Sie der Staat nicht mittellos. Im Durchschnitt zahlen die Berliner doch immerhin 593.- Euro pro Monat. Das sind 7.116 harte Euro im Jahr. Damit kostet ein Staatssekretär nur soviel wie 377 Rentner und Rentnerinnen. Also - kleine Unterschiede muss es doch wohl geben ... Und wenn Sie demnächst mal wieder zu einer Wahl gehen, dann haben Sie das doch hoffentlich wieder vergessen?
JPM
28.03.2008
Stoiber-Rapid - aus und vorbei?
Da ist vielleicht doch das letzte Wörtchen noch nicht gesprochen. Denn die Schwüre von heute waren in der Politik noch nie die Wahrheiten von morgen. Ypsilantismus.
Doch was war jetzt wieder geschehen am 27. März? Der Stoiber bekommt seinen Zug nicht. Jeder wusste allerdings längst, dass die 1,85 Milliarden getrickst waren. Der Bayernfürst Edmund wollte aber das Ding und da lässt sich eine Zahl, bei der nur eine Eins vorn dran steht, viel leichter lügen. Warum jetzt schon in der frühen Phase 2 der Kostendeflorierung auf 3,4 Milliarden gegangen wurde, scheint ein Regiefehler zu sein. Wenn wir mal davon ausgehen, dass der Bundesrechnungshof nach der Realisierung sicher auf eine Zahl nahe der 5 Milliarden gekommen wäre - leider kann man da jetzt nicht mehr wetten - war der Schritt zur Quasi- Ehrlichkeit zu schnell. Zweieinhalb - und dann Dreieins - es stehen schon die Träger und die Tunnels sind gegraben - 3.9 bis 4.2 Milliarden. Dann die phänomenale Einweihung - Gäste aus der ganzen Welt, das kostet nochmals zig Millionen - hat aber den Charme der Hoffnung auf mögliche Projekte. Quer durchs wilde Kurdistan, Berlin - Moskau - Peking und die neue East- West von NewYork nach LA, quer durch die Prärie, mit 500 Sachen über Büffel und verblüffte Indianer. Wir hätten uns dusselig verdient. Wenn schon 30 Kilometer ins Erdinger Moos mit Milliarden hätten bezahlt werden müssen - ja mei, dös hätt mer braucht. Jetzt das! Wer hat sich da verquatscht? Und jetzt ist der Edi weg, weil er die Bürokratie in Europa besiegen will. Und der Huber hat eine Wahl vor sich und muss bis dahin alle Verantwortung abschütteln. Der Beckstein schüttelt auch den Kopf - aber der ist ja auch evangelisch und da hätte man vielleicht gleich drüber nachdenken sollen. Da war kein guter Stern über der Sache. – Jedenfalls: jetzt muss nach vorn geschaut werden. Wenn Bayern, also die CSU, schon keine Schwebebahn bekommt, dann soll gefälligst die SPD auch nicht vor den Wahlen über die Vorlaufkosten reden. Das wäre auch ein heikles Thema - aber ein Unfaires, kruxifix noch amoal.
Doch was war jetzt wieder geschehen am 27. März? Der Stoiber bekommt seinen Zug nicht. Jeder wusste allerdings längst, dass die 1,85 Milliarden getrickst waren. Der Bayernfürst Edmund wollte aber das Ding und da lässt sich eine Zahl, bei der nur eine Eins vorn dran steht, viel leichter lügen. Warum jetzt schon in der frühen Phase 2 der Kostendeflorierung auf 3,4 Milliarden gegangen wurde, scheint ein Regiefehler zu sein. Wenn wir mal davon ausgehen, dass der Bundesrechnungshof nach der Realisierung sicher auf eine Zahl nahe der 5 Milliarden gekommen wäre - leider kann man da jetzt nicht mehr wetten - war der Schritt zur Quasi-
14.03.2008
Das Versprechen
Ich will dich lieben, achten und ehren und dir stets die Treue halten. Denn du bist mein Glück, meine Liebe, mein Leben. - Da kommt dann in der Kirche irgendwann noch das Amen und das nennt man dann Eheversprechen. - Nun weiss der aufgeklärte und auch manch aufgeweckter Bürger und auch die Bürgerin, dass das nicht lange hält. Und warum? Nun, weil wir unsere Meinung eben ändern und das ist ja oft auch gut so, nach ein paar Ehejahren ...
Mit dem Versprechen ist das sowieso so eine Sache. Es gilt als eine einseitige Zusage über eine zukünftige Handlung oder ein zukünftiges Ereignis. Es findet zwischen zwei oder mehr Personen statt, bei denen - mindestens - eine das Versprechen abgibt, das an die andere oder die anderen gerichtet ist. Versprechen sind, da sie auf zukünftige Handlungen gerichtet sind, niemals völlig sicher. Richtig, das war gerade wieder in den Medien, aber trotzdem steht es so in der Literatur, vielfach besiegelt und doch ist Mann und Frau entsetzt, wenn einer sein Versprechen bricht.
In der Politik brechen dann - zumindest über die Medien so dargestellt - Welten zusammen. Man kann sich nicht mehr leiden, obwohl wir draussen, also das Volk, an sich der Hauptdarsteller im politischen Leben, gar nicht wissen, ob es von vorn herein nicht nur ein Spielchen war. Oder ein Plan? Und der ist jetzt nur schief gegangen? Sie wissen was ich meine? Ich rede von der Hessen- Pfalz- Volte, die Frau Ypsilanti und Herrn Beck schwer verletzt hat. Kein Wunder, wenn man so eine schwierige Übung ohne Netz durchführt. In vielen Kulturen wird das Brechen eines Versprechens als unehrenhaft angesehen. Hat Frau das vorher nicht gewusst? Paradox ist, dass man etwas versprechen kann, ohne es halten zu können, im Glauben, es halten zu wollen.
So können kleine Versprechen eine grosse Wirkung haben. Gerade auch dann, wenn man darauf spekuliert, dass das Volk nur ein kurzes Erinnerungsvermögen hat. Die SPD ist schrecklich abgestürzt und ich glaube, dort gehört sie zumindest zur Zeit auch hin - mit solchen Leuten an der Spitze. Die sind nämlich kein Zufall, sondern nach vielen taktischen Spielchen dort hin gewählt. Auch dieses Versprechen wird jetzt gebrochen. Rette sich wer kann ...
Besser wäre es vielleicht gewesen man hätte ein Ehrenwort gegeben. Das hat in der Politik schon mehrfach eine praktische Rolle gespielt.
So berief sich Helmut Kohl auf sein Ehrenwort, als er ihm bekannte anonyme Parteispender nicht benannte. Das war die CDU- Spendenaffäre, von der heute niemand mehr spricht. Die Partei hat es blendend ausgesessen. Auch der damalige Ministerpräsident aus Schleswig Holstein Uwe Barschel gab bei einer Pressekonferenz sein Ehrenwort, dass er niemals die Bespitzelung seines Konkurrenten Björn Engholm veranlasst, niemals eine anonyme Steueranzeige gegen diesen lanciert habe. Es war wohl nicht ganz ehrenhaft, das Ehrenwort - aber bei ihm war das auch endgültig ...
JPM
Mit dem Versprechen ist das sowieso so eine Sache. Es gilt als eine einseitige Zusage über eine zukünftige Handlung oder ein zukünftiges Ereignis. Es findet zwischen zwei oder mehr Personen statt, bei denen - mindestens - eine das Versprechen abgibt, das an die andere oder die anderen gerichtet ist. Versprechen sind, da sie auf zukünftige Handlungen gerichtet sind, niemals völlig sicher. Richtig, das war gerade wieder in den Medien, aber trotzdem steht es so in der Literatur, vielfach besiegelt und doch ist Mann und Frau entsetzt, wenn einer sein Versprechen bricht.
In der Politik brechen dann - zumindest über die Medien so dargestellt - Welten zusammen. Man kann sich nicht mehr leiden, obwohl wir draussen, also das Volk, an sich der Hauptdarsteller im politischen Leben, gar nicht wissen, ob es von vorn herein nicht nur ein Spielchen war. Oder ein Plan? Und der ist jetzt nur schief gegangen? Sie wissen was ich meine? Ich rede von der Hessen-
So können kleine Versprechen eine grosse Wirkung haben. Gerade auch dann, wenn man darauf spekuliert, dass das Volk nur ein kurzes Erinnerungsvermögen hat. Die SPD ist schrecklich abgestürzt und ich glaube, dort gehört sie zumindest zur Zeit auch hin - mit solchen Leuten an der Spitze. Die sind nämlich kein Zufall, sondern nach vielen taktischen Spielchen dort hin gewählt. Auch dieses Versprechen wird jetzt gebrochen. Rette sich wer kann ...
Besser wäre es vielleicht gewesen man hätte ein Ehrenwort gegeben. Das hat in der Politik schon mehrfach eine praktische Rolle gespielt.
So berief sich Helmut Kohl auf sein Ehrenwort, als er ihm bekannte anonyme Parteispender nicht benannte. Das war die CDU-
JPM
29.02.2008
Plötzlich ist die Messe da
Es ist kaum zu fassen, doch wir müssen uns damit abfinden. So läuft es nun mal im Leben, trotz Uhr und Kalendern an den Wänden, auf dem Tisch und im Rechner. Da kommt doch völlig unerwartet so ein Datum daher, völlig ohne Rücksicht auf alles andere was wir ja schliesslich auch zu erledigen haben. Ein Datum, ein Termin, das sind ganz unberechenbare Gesellen. Sie sind plötzlich da und verlangen dieses noch und jenes und was bedeutet in einer solchen Situation der Begriff Zeit? Zeit, die man vor ein paar Augenblicken noch reichlich hatte. Zeit, die man vielleicht sogar ganz privat mal verprassen wollte. Genau diese Zeit ist nun beim Teufel, weil einer, oder ein anderer aus dem zur Zeit gar nicht heiteren Himmel einen Termin kommen sah. Unvermeidlich. Überraschend. Eine Messe. Sieh mal da - plötzlich ist wieder Analytica. Die war doch erst vor knapp zwei Jahren und jetzt schon wieder? Und jetzt ist schon März - obwohl dieser Februar doch 29 Tage hatte. Und dann kommt der April und da ist Analytica. Vorher haben wir noch den Weltfrauentag am Neunten. Der stört aber nicht, denn am Samstag vor der Messe arbeiten wir in der Agentur sowieso - so aus Spass und weil es Kunden gibt, die nervös werden, wenn sie die Korrekturen nicht pünktlich vor Ostern auf dem Tisch haben. Vielleicht gar nicht mal zum Anschauen, aber doch, so aus Prinzip. Und deshalb passiert nicht viel zwischen dem 20. und dem 25. März. Und weil die Messe am 1. April beginnt haben wir für die Produktion noch 3 Wochen. Von heute - mal ohne die Zeit für Konzept und Layout und Korrektur beim Kunden, der manchmal keinen längeren Urlaub zu Ostern macht. Und wenn - er konnte ja nicht wissen und vor allem, wir haben nicht daran gedacht - Messen kommen immer ganz überraschend. Darauf muss man vorbereitet sein. Und wissen Sie was in einer solchen Situation wichtig ist? Mann und Frau können ganz ruhig bleiben, denn am Ende klappt es dann doch. Der Prospekt wird fertig. Er liegt dann ganz still und zufrieden auf der Theke am Stand, denn die Mitarbeiter des Kunden waren ja schon um 21.00 Uhr fertig. Und wenn sie dann am ersten Messetag morgens kommen, nehmen sie die Päckchen und ärgern sich, dass die da liegen und nicht schon längst ordentlich im Regal sind. Immer alles auf den letzten Drücker. Diese Agentur könnte doch wirklich endlich mal wissen wann die Messe beginnt. Sollen halt mal rechtzeitig in den Kalender schauen ...
08.02.2008
"You'll never walk alone"
Na klar, das kennen wir vom Fußball. Schwarz - Rot - Gelb im Gesicht und wenn dann die Tränen laufen müssen, verläuft die ganze Sache zu einer schmierigen Kunstsauce. Und die ganz Sensiblen waren ja fast wieder so weit, als Unsere gegen die Alpenkicker von der schönen blauen Donau mit 3 : 0 verloren gewonnen haben. - Der deutsche Trainer Otto Pfister steht demgegenüber mit der Nationalmannschaft von Kamerun dicht vor dem Sieg beim Afrika-Cup, obwohl die Presse ihm so manchen Rausch vorgehalten hatte. Im Halbfinale setzte sich Pfisters Team glücklich gegen Gastgeber Ghana durch. Im Erfolg wird alles relativ. - Das zum Sport, der uns am Wochenende eine Medaillenflut im Biathlon bringen soll. Wenn das mal auf Dauer gesund abläuft ...
Ungesund ist eine Messe in Holland. Man merkt der alte Spruch, dass Kunst von Können käme stimmt. Denn die Nachbarn, die beim Fußball immer gegen uns verlieren sollen, dürfen über ihre Rauchgelüste noch selbst entscheiden. Sogar auf einer Kunstmesse in Rotterdam. Die ist etwas für Einsteiger mit kleinem Etat, für Entdecker, die nicht den Kauf am großen Namen orientieren, aber auch für Sammler - und Raucher. Sieh einmal an - es geht doch. Bei uns allerdings nicht. Alles verboten. Der frühere Bundeskanzler und seine Ehefrau Loki hatten vor zwei Wochen eine heftige Debatte ausgelöst, weil sie sich trotz des Rauchverbots bei einem Empfang eine Zigarette angezündet hatten. Sofort zeigt eine Nichtraucherinitiative das Ehepaar an. So sind wir ...
Wir sind auch weltweit ganz große Spender. Wir zahlen gern und viel für Europa, für die Katastrophen auf der Welt und vor allem gern für kleine Negerkinder, weil die so fotogene Augen haben. Nun ist mal wieder was rausgekommen. Die Unicefler haben übermütig mit den vielen Spenden rumgeast. Scharfe Kritik kam deshalb von Unicef- Botschafter Joachim "Blacky" Fuchsberger. Er habe zu den Vorwürfen bisher nur eine allgemeine Absichtserklärung von Unicef bekommen: "Das ist unpersönlich und unbefriedigend für mich, da keinerlei Bezug zur aktuellen Lage zu finden ist", sagte der Schauspieler. Also ich finde das nicht nur "unpersönlich" - es ist insgesamt eine Schweinerei.
Gegen Übles will man jetzt auch in Serbien vorgehen, denn die haben ja gerade gewählt und zum Glück einen "Westlichen", denn sonst wäre es aus unserer Sicht ja auch nicht glücklich. Herr Putin sieht das übrigens ganz anders. - Auf einem neuen Index des Gesundheitswesens stehen ab sofort "Bestechlichkeit", "Schlechte Laune", "Tratscherei", "Unhöflichkeit" und "Miniröcke". Dem Klinikpersonal wird zudem untersagt, Kritik an Vorgesetzten zu üben. "Man muss einfach gewisse Anstandsgrundregeln aufstellen", sagte ein Sprecher des Ministeriums. - Die medizinische Versorgung in Serbien gilt als katastrophal - aber die Vorgesetzten müssen sich nun keine Sorgen mehr machen, dass jemand das kritisiert ...
Rettung in aller Not kommt wie immer aus den Staaten. Doch brauchen die zuerst einen neuen Präsidenten, denn dem alten will niemand mehr zuhören. Im Ring sind Clinton und Obama und ein Held von früher für die Republikaner und möglicherweise kämpfen sie bis zum Parteitag im Sommer um die Nominierung. Auch der "Super Tuesday" hat keine Entscheidung gebracht. Bei den Wahlen in den mehr als 20 US- Staaten gewann Clinton in acht, darunter in den bevölkerungsreichen Staaten Kalifornien und New York. Aber Obama bleibt ihr mit 13 Staaten dicht auf den Fersen. Schwarzer oder Frau - das ist hier die Frage. Er hat als Belastung eine Oma in Afrika und sie kann als gefärbte Blonde wahrscheinlich nicht einparken ... doch ist das so wichtig? Angie wird doch auch chauffiert ...
Ungesund ist eine Messe in Holland. Man merkt der alte Spruch, dass Kunst von Können käme stimmt. Denn die Nachbarn, die beim Fußball immer gegen uns verlieren sollen, dürfen über ihre Rauchgelüste noch selbst entscheiden. Sogar auf einer Kunstmesse in Rotterdam. Die ist etwas für Einsteiger mit kleinem Etat, für Entdecker, die nicht den Kauf am großen Namen orientieren, aber auch für Sammler - und Raucher. Sieh einmal an - es geht doch. Bei uns allerdings nicht. Alles verboten. Der frühere Bundeskanzler und seine Ehefrau Loki hatten vor zwei Wochen eine heftige Debatte ausgelöst, weil sie sich trotz des Rauchverbots bei einem Empfang eine Zigarette angezündet hatten. Sofort zeigt eine Nichtraucherinitiative das Ehepaar an. So sind wir ...
Wir sind auch weltweit ganz große Spender. Wir zahlen gern und viel für Europa, für die Katastrophen auf der Welt und vor allem gern für kleine Negerkinder, weil die so fotogene Augen haben. Nun ist mal wieder was rausgekommen. Die Unicefler haben übermütig mit den vielen Spenden rumgeast. Scharfe Kritik kam deshalb von Unicef-
Gegen Übles will man jetzt auch in Serbien vorgehen, denn die haben ja gerade gewählt und zum Glück einen "Westlichen", denn sonst wäre es aus unserer Sicht ja auch nicht glücklich. Herr Putin sieht das übrigens ganz anders. - Auf einem neuen Index des Gesundheitswesens stehen ab sofort "Bestechlichkeit", "Schlechte Laune", "Tratscherei", "Unhöflichkeit" und "Miniröcke". Dem Klinikpersonal wird zudem untersagt, Kritik an Vorgesetzten zu üben. "Man muss einfach gewisse Anstandsgrundregeln aufstellen", sagte ein Sprecher des Ministeriums. - Die medizinische Versorgung in Serbien gilt als katastrophal - aber die Vorgesetzten müssen sich nun keine Sorgen mehr machen, dass jemand das kritisiert ...
Rettung in aller Not kommt wie immer aus den Staaten. Doch brauchen die zuerst einen neuen Präsidenten, denn dem alten will niemand mehr zuhören. Im Ring sind Clinton und Obama und ein Held von früher für die Republikaner und möglicherweise kämpfen sie bis zum Parteitag im Sommer um die Nominierung. Auch der "Super Tuesday" hat keine Entscheidung gebracht. Bei den Wahlen in den mehr als 20 US-
01.02.2008
Meins bleibt meins
denn, was mir gehört, geht niemand was an. Helau - die fröhliche Zeit ist da. Jetzt dürfen und müssen wir fröhlich sein. Saufen, Sex und Alkaselzer, Schlips ab und ran an die fetten Sachen. Alles ist erlaubt - wenn es nicht schon verboten ist und deshalb wird in diesem Jahr nicht mehr geraucht - also zumindest in 11 Ländern und deshalb fahren die Hessen auch ganz freiwillig in die Palz. Gott erhalz ...
Das geht jetzt sogar wieder störungsfrei mit dem Zug. Man hat sich wohl geeinigt, doch wer glaubt das warÂ's, übersieht, dass wir Karneval haben. Jetzt streiten sich GDL und Transnet, die Gewerkschaften, um 2800 Lokrangierführer, deren Besitz zu großer Popularität verhilft. Helau. Alle anderen Gewerkschaften sind aufgewacht und wollen jetzt natürlich auch ein größeres Stück vom Kuchen, der schon längst nicht mehr so üppig ist.
Streit ist auch in der CDU angesagt, die nach dem Einbruch in Hessen ihre Besitztümer zwischen Darmstadt und Kassel in Gefahr sehen. Man sagt ja, dass viele Köche den Brei verderben - dieses Mal hat schon einer gereicht. Da hat er brutalstmöglich den Fremden und den Jugendlichen in die Fresse hauen wollen und das war dann den Wählern doch ein wenig zu brutal. Jetzt werden die Mehrheiten in der eigenen Fraktion gesucht, um Koch wieder aufzumöbeln, oder ihn elegant und kollegial abzuschieben.
So ist das eben in der Politik, denn das Geschäft wird gut bezahlt und das nicht nur den Einzelnen, auch die Parteien sahnen sauber ab. 6,6 Millionen waren allein in Hessen zu verteilen. Wenn man die Werbungskosten abzieht, dann haben SPD und CDU über eine halbe Million verdient an dem Spektakel. Hochgerechnet auf alle Wahlen ist das doch kein schlechtes Geschäft mit der Politik und dann weiß der aufmerksame Bürger auch, warum sich Wendigkeit in der Meinung lohnt. Denn später war das ja gar nicht so gemeint, aus dem Zusammenhang gerissen, völlig falsch dargestellt - eben brutalstmöglich misinterpretiert. Also, nicht so wichtig. Und wenn endlich wieder mehr zur Wahl gingen, dann, ja dann wäre das ja auch ein gutes Geschäft, nicht wahr?
So laufen die Dinge auch in Frankreich nicht so richtig. Sarkozy - Sie wissen schon. Der Präsident der Luxusreisen und der schönen Frauen. Schon 55% der Franzosen geben ein negatives Urteil über ihren neuen Präsidenten ab. Nur weil er sein Versprechen nicht gehalten hat, die Kaufkraft zu stärken. Mon Dieu, was hat man schon alles in der Politik versprochen ... und er hat auch gerade erst feststellen können, dass die Kassen leer sind. So - und dann geht eben nichts mehr, ihr nörglerischen Rentner. Und wenn er dann mit Carla verreist, kostet das ja keinen Sous, pardon, Cent, denn alles bezahlen reiche Freunde. Merci Vincent BolloreÂ'.
Vergessen wir das alles. Machen wir uns die nächsten tollen Tage mal einfach keine Gedanken. Es wird schon irgendwie weiter gehen. Hoffentlich gibt es beim Umzug keinen Schnee, hoffentlich überrascht uns nicht ein Crash in einer der großen Börsen. Die Berichtssaison geht mit Abschreibungen fröhlich weiter. Sowohl die Bank of America und Wachovia in den USA als auch die Société Générale in Frankreich meldeten schlechtere Zahlen als erwartet. Abschreibungen von insgesamt ca. 225 Milliarden USD, sollen im Gerede sein, wobei 152 Milliarden USD bereits angekündigt wurden. Hoffentlich sind Sie gut abgesichert, während wir alle bis Mittwoch abgelenkt sind, denn selbst im Fasching bleibt meins immer noch meins...
Das geht jetzt sogar wieder störungsfrei mit dem Zug. Man hat sich wohl geeinigt, doch wer glaubt das warÂ's, übersieht, dass wir Karneval haben. Jetzt streiten sich GDL und Transnet, die Gewerkschaften, um 2800 Lokrangierführer, deren Besitz zu großer Popularität verhilft. Helau. Alle anderen Gewerkschaften sind aufgewacht und wollen jetzt natürlich auch ein größeres Stück vom Kuchen, der schon längst nicht mehr so üppig ist.
Streit ist auch in der CDU angesagt, die nach dem Einbruch in Hessen ihre Besitztümer zwischen Darmstadt und Kassel in Gefahr sehen. Man sagt ja, dass viele Köche den Brei verderben - dieses Mal hat schon einer gereicht. Da hat er brutalstmöglich den Fremden und den Jugendlichen in die Fresse hauen wollen und das war dann den Wählern doch ein wenig zu brutal. Jetzt werden die Mehrheiten in der eigenen Fraktion gesucht, um Koch wieder aufzumöbeln, oder ihn elegant und kollegial abzuschieben.
So ist das eben in der Politik, denn das Geschäft wird gut bezahlt und das nicht nur den Einzelnen, auch die Parteien sahnen sauber ab. 6,6 Millionen waren allein in Hessen zu verteilen. Wenn man die Werbungskosten abzieht, dann haben SPD und CDU über eine halbe Million verdient an dem Spektakel. Hochgerechnet auf alle Wahlen ist das doch kein schlechtes Geschäft mit der Politik und dann weiß der aufmerksame Bürger auch, warum sich Wendigkeit in der Meinung lohnt. Denn später war das ja gar nicht so gemeint, aus dem Zusammenhang gerissen, völlig falsch dargestellt - eben brutalstmöglich misinterpretiert. Also, nicht so wichtig. Und wenn endlich wieder mehr zur Wahl gingen, dann, ja dann wäre das ja auch ein gutes Geschäft, nicht wahr?
So laufen die Dinge auch in Frankreich nicht so richtig. Sarkozy - Sie wissen schon. Der Präsident der Luxusreisen und der schönen Frauen. Schon 55% der Franzosen geben ein negatives Urteil über ihren neuen Präsidenten ab. Nur weil er sein Versprechen nicht gehalten hat, die Kaufkraft zu stärken. Mon Dieu, was hat man schon alles in der Politik versprochen ... und er hat auch gerade erst feststellen können, dass die Kassen leer sind. So - und dann geht eben nichts mehr, ihr nörglerischen Rentner. Und wenn er dann mit Carla verreist, kostet das ja keinen Sous, pardon, Cent, denn alles bezahlen reiche Freunde. Merci Vincent BolloreÂ'.
Vergessen wir das alles. Machen wir uns die nächsten tollen Tage mal einfach keine Gedanken. Es wird schon irgendwie weiter gehen. Hoffentlich gibt es beim Umzug keinen Schnee, hoffentlich überrascht uns nicht ein Crash in einer der großen Börsen. Die Berichtssaison geht mit Abschreibungen fröhlich weiter. Sowohl die Bank of America und Wachovia in den USA als auch die Société Générale in Frankreich meldeten schlechtere Zahlen als erwartet. Abschreibungen von insgesamt ca. 225 Milliarden USD, sollen im Gerede sein, wobei 152 Milliarden USD bereits angekündigt wurden. Hoffentlich sind Sie gut abgesichert, während wir alle bis Mittwoch abgelenkt sind, denn selbst im Fasching bleibt meins immer noch meins...
25.01.2008
Männer - Macht - und Marketing
Sie haben sicher auch immer mal wieder über diese Zusammenhänge nachgedacht. Vielleicht sogar ein eigenes Konzept entwickelt? Haben Sie es auch schon realisiert? Und das sind keine Fragen, die der Autor den Männern stellt - nein - hier sind natürlich in erster Linie auch die Frauen angesprochen. Was wäre Bernd Schuster, der Madrilenen Trainer, ohne seine geschäftsgeile Frau geworden? Schon der kleine Napoleon brauchte seine Josephine, Boris braucht ständig eine Neue und der neue kleine französische Präsident braucht dringend Fräulein Bruni. Die braucht auch - und erfolgreich - die Männer, weil sie wechselt, da Sie Monogamie stink langweilig findet. So entsteht dann die Geschichte um die sexuelle Anziehungskraft der Mächtigen und Erfolgreichen. Die schreibt man stets uns Männern zu und übersieht, dass immer zwei zum amourösen Spiel gehören.
In allen Magazinen und Sendern läuft zur Zeit die Sarkozy- Soap und täglich hecheln wir zum Kiosk, um zu erfahren, wo sie dieses mal sind. Auf der feinen Jacht eines Gönners, in Jordanien, in Indien, wenn das Protokoll es hinpfriemeln kann. Die kleine Stimme mit dem kleinen Busen macht große Politik. Sie steigert ihren Kurs enorm - während seiner fällt und fällt. Wer macht denn hier das richtige Marketing? Monsieur le President - ich empfehle Ihnen wirklich keine Keuschheit. Die Schmale ist bestimmt ein Knaller. Aber in der Öffentlichkeit wird diese Liäson schwach publiziert. Sie sollten dringend Ihre Agentur wechseln.
Wir Männer verdienen mehr als ihr Frauen. Das stimmt sicher immer noch. Aber es lässt sich ändern. Das französische Beispiel zeigt, mit gutem Marketing und dem Gespür immer zu wissen wo die nächste Kamera steht, überholt man den Gespielen auch im Einkommen spielend. Das sollte Schule machen. Ihr Frauen seid so mächtig, so geschickt und ihr müsst dabei noch nicht einmal richtig arbeiten - nur weil ihr schön seid und wir hinter euch her hecheln. Wir armen Männer. - Doch damit jetzt kein Übermut bei den Weibern hochkommt. Sicher habt ihr uns in der Hand - aber wir haben dabei unseren Spass und dafür geben wir sogar dann mal ein Blümchen aus. Denn von Marketing verstehen wir was.
In allen Magazinen und Sendern läuft zur Zeit die Sarkozy-
Wir Männer verdienen mehr als ihr Frauen. Das stimmt sicher immer noch. Aber es lässt sich ändern. Das französische Beispiel zeigt, mit gutem Marketing und dem Gespür immer zu wissen wo die nächste Kamera steht, überholt man den Gespielen auch im Einkommen spielend. Das sollte Schule machen. Ihr Frauen seid so mächtig, so geschickt und ihr müsst dabei noch nicht einmal richtig arbeiten - nur weil ihr schön seid und wir hinter euch her hecheln. Wir armen Männer. - Doch damit jetzt kein Übermut bei den Weibern hochkommt. Sicher habt ihr uns in der Hand - aber wir haben dabei unseren Spass und dafür geben wir sogar dann mal ein Blümchen aus. Denn von Marketing verstehen wir was.
11.01.2008
Neues braucht das alte Land
Wer jetzt gleich wieder denkt, das bezieht sich auf die vor der Tür stehenden Wahlen, der hat aus meiner Sicht nur teilweise Recht. In Niedersachsen wäre ein Wechsel wohl nicht die bessere Lösung, soweit ein braver Bürger das überhaupt beurteilen kann. In Hessen ist die Dame mit dem schwierigen Namen vielleicht auch nicht der Bringer, aber das Land hat hoffentlich einfach und endlich ausgeKocht. Er wird dann in Brüssel ein gut dotiertes und überflüssiges Pöstchen übernehmen und auch die Kanzlerin wird es wohl nicht ungern sehen.
Es ist gar kein neuer Gedanke, wenn einer behauptet Politik würde zum Himmel stinken. Das weiß man längst und nicht nur wegen Neapel. Ändert aber nichts. Nicht die Kumpanei über alle Grenzen hinweg, ohne die auch gar nichts laufen würde. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass nach Siemens niemand mehr schmiert. Wenn es ohne Bakschisch ginge, hätten die doch nichts bezahlt. Man macht es jetzt sicher, viel sicherer, auf neuen Wegen. Und glauben Sie wirklich, dass die tollen Leistungen dieses Sportwinters so einfach "ohne" zustande kommen? Ich kann das nicht - neue Wirkstoffe werden einfach nicht so leicht gefunden. Und eigentlich will man das doch auch gar nicht. Neue Rekorde braucht die Welt.
Neue Materialien sind die Grundlage, auf der aus Visionen neue Produkte entstehen. Das kann zum Beispiel die Chemie. Maßgeschneiderte Eigenschaften ermöglichen Anwendungen, die vorher undenkbar waren. Da hat Deutschland viel Potenzial, wenngleich man nicht übersehen sollte, was neue Länder können. Das billigste Auto kommt aus Indien. Es kostet ungefähr so viel, wie ein Glasschiebedach in der S- Klasse. Das ist auch eine neue Überraschung und sollte zum Nachdenken anregen. Einen großen BMW - oder 50 von den Dingern zum gleichen Preis? Jede Woche einen in einer anderen Farbe? Hallo.
Bei uns wird also gewählt und anschließend wird alles besser. Versprechen die, die sich so oft versprechen. Die Jugendlichen sind nach der Wahl sofort nicht mehr aggressiv, Die Ausländer entschuldigen sich bei uns für alles, was sie falsch gemacht haben und fahren zurück. Die Politiker entschuldigen sich für die falsche Information, was die Preissteigerungen betrifft. Man hatte sich um 90% geirrt. Kann vorkommen. Die Mafia entschuldigt sich auch. Der Dreck wird jetzt nach Sardinien verschifft und wenn die dann was merken, entschuldigt man sich später auch. Herr Koch entschuldigt sich bei den Richtern in Hessen für die dummen Sprüche, denn die haben es auch gemerkt. - Öfter mal was Neues und wäre es ausnahmsweise mal die Wahrheit - es könnte sich sogar mal lohnen...
JPM
Es ist gar kein neuer Gedanke, wenn einer behauptet Politik würde zum Himmel stinken. Das weiß man längst und nicht nur wegen Neapel. Ändert aber nichts. Nicht die Kumpanei über alle Grenzen hinweg, ohne die auch gar nichts laufen würde. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass nach Siemens niemand mehr schmiert. Wenn es ohne Bakschisch ginge, hätten die doch nichts bezahlt. Man macht es jetzt sicher, viel sicherer, auf neuen Wegen. Und glauben Sie wirklich, dass die tollen Leistungen dieses Sportwinters so einfach "ohne" zustande kommen? Ich kann das nicht - neue Wirkstoffe werden einfach nicht so leicht gefunden. Und eigentlich will man das doch auch gar nicht. Neue Rekorde braucht die Welt.
Neue Materialien sind die Grundlage, auf der aus Visionen neue Produkte entstehen. Das kann zum Beispiel die Chemie. Maßgeschneiderte Eigenschaften ermöglichen Anwendungen, die vorher undenkbar waren. Da hat Deutschland viel Potenzial, wenngleich man nicht übersehen sollte, was neue Länder können. Das billigste Auto kommt aus Indien. Es kostet ungefähr so viel, wie ein Glasschiebedach in der S-
Bei uns wird also gewählt und anschließend wird alles besser. Versprechen die, die sich so oft versprechen. Die Jugendlichen sind nach der Wahl sofort nicht mehr aggressiv, Die Ausländer entschuldigen sich bei uns für alles, was sie falsch gemacht haben und fahren zurück. Die Politiker entschuldigen sich für die falsche Information, was die Preissteigerungen betrifft. Man hatte sich um 90% geirrt. Kann vorkommen. Die Mafia entschuldigt sich auch. Der Dreck wird jetzt nach Sardinien verschifft und wenn die dann was merken, entschuldigt man sich später auch. Herr Koch entschuldigt sich bei den Richtern in Hessen für die dummen Sprüche, denn die haben es auch gemerkt. - Öfter mal was Neues und wäre es ausnahmsweise mal die Wahrheit - es könnte sich sogar mal lohnen...
JPM
07.01.2008
3 Monate älter
So das wäre geschafft. Es ging eigentlich ganz leicht, denn wir mussten nur Silvester hinter uns lassen und das Leben verlängert sich um drei Monate. Statistisch gesehen – doch immerhin. Ich will mich natürlich nicht nur auf diese Daten verlassen, doch es ist kein schlechtes Angebot, da schenkt einem jemand drei ganze Monate und – das ist der Hammer – kostenlos. Versuchen Sie mal bei Ihrer Bank einen ausgelaufenen Kredit zu verlängern – kostenlos – den Blick des Gegenüber vergessen Sie sicher nie.
Die Lebensbank berät zwar nicht, doch sie arbeitet unaufgefordert und überweist einen Bonus von 25%, nur weil die Laufzeit unseres Lebens sich nach überstandener Feier und den Küssen und Champagner ein neues Jahr erreicht hat. Bombe – erzählen Sie das mal einem, der nicht an Statistiken glaubt.
So gut das mit 2008 anfängt, so schwierig wird es für die Statistikanhänger, wenn sie sich mit den OPEC-Überlegungen zur Verfügbarkeit der Ölreserven befassen. Nur noch bis 2024, beziehungsweise 20 Jährchen länger, soll es sprudeln. Statistisch gesehen ... Dann ist Schluss und dieses Datum sollten die Autofahrer nicht vergessen, wenn sie in ein paar Jahren die nächsten Leasingverträge abschließen. Aber auch das wird sicher noch die eine oder eine andere Verlängerung erfahren. Ich bin da ganz sicher. Die Daimlers und die neuen Autoriesen aus Asien haben Pläne im Sack, wie man so sagt, doch noch ist es zu früh. Wer gibt schon auf, wenn der Ölpreis ständig steigt und alle, alle zahlen? Schlechte Nachrichten sind schon immer gut für noch bessere Geschäfte. Und Arme werden dann schon lange kein Auto mehr fahren – also betrifft es sie gar nicht und dann ist das auch nicht sozial ungerecht – und damit doch ganz in Ordnung?
Und mehr Ordnung, das ist genau das was wir brauchen in diesem, unserem Land, so kurz vor den Wahlen in Hessen und Niedersachsen. Und deshalb hat sich der Koch auch ganz heimlich über die türkisch- griechischen Schläger gefreut und jetzt will er aufräumen, wenn er gewählt wird, oder sonst wie an der Macht bleibt. Denn vorher hat er von all dem Bösen nichts gewusst, denn er kommt vor lauter Terminen nie in die Städte, wenn’s dunkel wird – der Arme. – Doch man könnte ihn ja auch in Schutz nehmen. Es ist wie mit dem Erdöl – das eine wird immer weniger und dadurch für alle ständig wichtiger und Gewalt nimmt permanent zu und langsam merkt sogar Herr Koch, dass da was gemacht werden muss. Denn auch hier zahlt immer der Einfache die Zeche. Und das auch noch drei Monate länger – denn wir haben ein neues Jahr – alles Gute, wünscht Ihnen JPM
Die Lebensbank berät zwar nicht, doch sie arbeitet unaufgefordert und überweist einen Bonus von 25%, nur weil die Laufzeit unseres Lebens sich nach überstandener Feier und den Küssen und Champagner ein neues Jahr erreicht hat. Bombe – erzählen Sie das mal einem, der nicht an Statistiken glaubt.
So gut das mit 2008 anfängt, so schwierig wird es für die Statistikanhänger, wenn sie sich mit den OPEC-Überlegungen zur Verfügbarkeit der Ölreserven befassen. Nur noch bis 2024, beziehungsweise 20 Jährchen länger, soll es sprudeln. Statistisch gesehen ... Dann ist Schluss und dieses Datum sollten die Autofahrer nicht vergessen, wenn sie in ein paar Jahren die nächsten Leasingverträge abschließen. Aber auch das wird sicher noch die eine oder eine andere Verlängerung erfahren. Ich bin da ganz sicher. Die Daimlers und die neuen Autoriesen aus Asien haben Pläne im Sack, wie man so sagt, doch noch ist es zu früh. Wer gibt schon auf, wenn der Ölpreis ständig steigt und alle, alle zahlen? Schlechte Nachrichten sind schon immer gut für noch bessere Geschäfte. Und Arme werden dann schon lange kein Auto mehr fahren – also betrifft es sie gar nicht und dann ist das auch nicht sozial ungerecht – und damit doch ganz in Ordnung?
Und mehr Ordnung, das ist genau das was wir brauchen in diesem, unserem Land, so kurz vor den Wahlen in Hessen und Niedersachsen. Und deshalb hat sich der Koch auch ganz heimlich über die türkisch-








